2.Bundesliga 2012/13

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Michael
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Beitragvon Michael » Dienstag 11. Dezember 2012, 11:39

Sicherlich weißt du, wie VP Dresden in die Oberliga delegiert wurde.

Meinst Du den Zeitpunkt, als die Mannschaft nach Berlin 'delegiert' wurde und der Verein Dynamo Dresden bis in die Bezirksliga abgestiegen war? Ansonsten fällt mir nicht ein, wann und wo diese Mannschaft 'in die Oberliga delegiert' wurde.
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Beitragvon Erfurter Webtroll O. » Dienstag 11. Dezember 2012, 15:47

Michael hat geschrieben:
Sicherlich weißt du, wie VP Dresden in die Oberliga delegiert wurde.

Meinst Du den Zeitpunkt, als die Mannschaft nach Berlin 'delegiert' wurde und der Verein Dynamo Dresden bis in die Bezirksliga abgestiegen war? Ansonsten fällt mir nicht ein, wann und wo diese Mannschaft 'in die Oberliga delegiert' wurde.


Im Jahre 1950 wurde die SG Dresden-Friedrichstadt unter fadenscheinigen Begründungen praktisch aufgelöst.

Den Platz bekam die bis dahin in der Stadtliga spielende SG Volkpolizei Dresden. :bahnhof:


...
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Michael
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Beitragvon Michael » Dienstag 11. Dezember 2012, 16:49

Und dafür konnte der Verein bitte was? Was konnten alle anderen Nachkriegsvereine in der DDR dafür, dass per Gesetz / Verordnung die früheren Vereine aufgelöst werden mußten? Was konnte der Verein dafür, dass er eines der ersten Opfer des 'Delegierungswahns' war, der ihn bis in die Bezirksliga stürzen lies?


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Gast

Beitragvon Gast » Dienstag 11. Dezember 2012, 18:27

a never ending story....



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Michael
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Beitragvon Michael » Dienstag 11. Dezember 2012, 19:49

Für mich eher eine interessante Geschichte. Zudem als 'Nachfolger' von Dresden Friedrichstadt eher die BSG Rotation Dresden (später SC Einheit) anzusehen ist. Die Frage ist aber eben, was Vereine (egal welche) für damalige sportpolitische Entscheidungen können. Es gab nunmal irrwitzige Entscheidungen, die getroffen wurden, und wie das so ist gab es dabei Gewinner und auch Verlierer. Verlierer waren nach dem Krieg alle Vereine im Osten, denn keiner durfte seinen altbekannten Namen weiterführen.


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Beitragvon Erfurter Webtroll O. » Dienstag 11. Dezember 2012, 22:28

Michael hat geschrieben:Und dafür konnte der Verein bitte was?


Wer behauptet das und wo?

Diese Episode war keine Wertung, sondern lediglich der Versuch westthüringers Begriff "wildcard" in Bezug auf Dünamou zu erklären.

Also! Entspann dich! Trink zwei Bier! Eines auf mich und eines auf dich. *wink*


...
Löbtauer

Beitragvon Löbtauer » Mittwoch 12. Dezember 2012, 07:36

@ Michael

Für mich eher eine interessante Geschichte. Zudem als 'Nachfolger' von Dresden Friedrichstadt eher die BSG Rotation Dresden (später SC Einheit) anzusehen ist. Die Frage ist aber eben, was Vereine (egal welche) für damalige sportpolitische Entscheidungen können. Es gab nunmal irrwitzige Entscheidungen, die getroffen wurden, und wie das so ist gab es dabei Gewinner und auch Verlierer. Verlierer waren nach dem Krieg alle Vereine im Osten, denn keiner durfte seinen altbekannten Namen weiterführen.


Du erzählst so ein Hafer. Es gibt keinen Nachfolger von Friedrichstadt also des DSC. Der Verein wurde von einen zum anderen Tag platt gemacht. Viele Spieler sind abgehauen in den Westen. Der Vopo Verein wurde auf den Platz gestellt fertig. Da ist selbst die Rasenball Sport Leipzig Geschicht in Bezug auf die Geschichte der SGD eher als lau zu betrachten. Sieh es doch einfach so. Wenn der MDR und die Sachsen bei ihrer SGD von Tradition sprechen wobei ich da nur :kotz: kann da dieser Verein weder Tradition noch der Mythos des Ostens (MDR bezeichnet ihn so) ist kannst du ja in 10 Jahren auch zum Rasenball Sport Leipzig Traditionsverein sagen. Die SGD war der Zögling von Modrow wie der BSC Zöglich von dem anderen "Vogel" in Berlin war. Aber was erzähl ich hier, einige kan man sebst mit 1000 Argumenten nicht bekehren. Vieleicht hat es sich nächstes Jahr mit der SGD erledigt, ich wäre froh denn der einzige Traditionsverein aus Dresden ist der DSC und der wurde 2 mal zerstört. Einmal zum Beginn der DDR und ein zweites mal nach der Wende als er höher klassiker spielte als die SGD und die SGD seilschaften schon dafür sorgten.


Euch allen einen schönen winterlichen vorweihnachtlichen 12.12.12 (Schnappszahl)


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 12. Dezember 2012, 09:44

Wer behauptet das und wo?

Du hattest doch als Versuch der Klärung folgendes geschrieben:
Im Jahre 1950 wurde die SG Dresden-Friedrichstadt unter fadenscheinigen Begründungen praktisch aufgelöst.

Den Platz bekam die bis dahin in der Stadtliga spielende SG Volkpolizei Dresden

Und deshalb meine Frage: was konnte der Verein dazu? Zudem spielten anschließend 2 Dresdner Vereine in der Oberliga, VP und Rotation. Ein Liga unterhalb der Oberliga gab es nicht. Das eine weitere Dresdner Mannschaft in der Oberliga spielte, war wohl deshalb der Fall, da ein Dresdner Team die Landesliga Sachsen gewann.

'...In der Spielzeit 1949/50 war die neugeschaffene zweigleisige Landesliga mit 12 bzw. 11 Mannschaften die zweithöchste Spielklasse im ostdeutschen Fußball. Sieger der Staffel Ost war am Ende der Saison SG Dresden-Mickten, Sieger der Staffel West SG Lauter.[1] In drei Endspielen errang die SG Dresden-Mickten mit 1:0, 1:2 und 3:2 den Titel...'

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Sachsenliga

Weiterer interessanter Artikel:

'... Nach einer 1:5-Niederlage durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen blieb jedoch nur der zweite Platz, woraufhin ein Großteil der Mannschaft sich nach Westberlin absetzte. Dies nahm die DDR-Sportführung zum Anlass, die Sportgemeinschaft, die sich obendrein geweigert hatte, den Status einer Betriebssportgemeinschaft anzunehmen, aufzulösen. Während die neu gegründete SG Volkspolizei Dresden den Oberligaplatz der Friedrichstädter in der Spielzeit 1950/51 übernahm, konnte sich die BSG Sachsenverlag/Rotation Dresden, der eigentliche Nachfolger der SG Friedrichstadt, über die sächsische Meisterschaft und eine Aufstiegsrunde ebenfalls für die Oberliga qualifizieren...'

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/SC_Einheit ... %C3%9Fball)


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Beitragvon Michael » Mittwoch 12. Dezember 2012, 15:59

Sollte im übrigen hier jemand sein, der sich gern mal über die sportlichen Dinge, die zu der Zeit gelaufen sind, unterhalten möchte oder gar noch ein paar mehr kennt, die gern dazu mal gedanken austauschen möchten, wäre ich ebenfalls sehr interessiert daran.


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Christian
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Beitragvon Christian » Mittwoch 12. Dezember 2012, 19:27

Hab gerade einen Beitrag freigeschaltet.....für den Fall, dass Du diesen übersiehst....weiter oben ;)


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 12. Dezember 2012, 20:03

Es gibt keinen Nachfolger von Friedrichstadt also des DSC.

In der DDR ist es schwer, Nachkriegsvereine mit denen vor dem Krieg in Verbindung zu setzen. Es wurden alle Vereine verboten und Neugründungen wurden territorial zugeordnet, auch in den Namen (West, Ost usw.). Die Verbindung zum Vorkriegsverein wurde meist über die Spielstätte der Mannschaft hergestellt.
Noch ein Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/SC_Einheit_Dresden_(Fu" onclick="window.open(this.href);return false;ßball) :
'...Die Wurzeln der BSG Rotation reichen zurück bis zum traditionsreichen Dresdner SC, der vor dem Zweiten Weltkrieg zu den deutschen Spitzenclubs im Fußball gehörte. In seiner Nachfolge entstand 1946 die SG Dresden-Friedrichstadt, die jedoch 1950 aus politischen Gründen aufgelöst wurde. Die SG Dresden-Mickten führte die Fußballarbeit der Friedrichstädter weiter...'
Der Verein wurde von einen zum anderen Tag platt gemacht. Viele Spieler sind abgehauen in den Westen. Der Vopo Verein wurde auf den Platz gestellt fertig.

Und nun nochmals die Frage: was kann der Verein dafür? Was konnte Lauter für die unsinnige Umsiedlung, was Vorwärts Berlin, was Dresden dafür, das alle Spieler nach Berlin delegiert wurden? Es war ein Dresdner Verein, der praktisch nicht mehr existierte, ein anderer Verein aus Dresden nahm den Platz ein. Und wenn ein Verein nach mittlerweile 68 bzw. 69 Jahren nicht von Tradition reden darf, frage ich mich einfach nur: warum nicht?
Die SGD war der Zögling von Modrow wie der BSC Zöglich von dem anderen "Vogel" in Berlin war.

Ob das so stimmt lasse ich mal dahingestellt. Fakt ist aber auch, dass jeder Oberliga Verein und die meisten Liga Vereine ihre 'Gönner' hatten, ob nun parteipolitisch oder in Betrieben. Ein FC Rot-Weiß Erfurt in den 80ern zum Beispiel ohne den fußballverrückten Gerhard Müller wäre fast undenkbar.
Aber was erzähl ich hier, einige kan man sebst mit 1000 Argumenten nicht bekehren.

Bekehren? Zu was denn? Das ich sage 'Ich hasse den Verein, weil er 1950 den Platz eines anderen Vereins in der Oberliga bekommen hat'? Ersten ist das in meinen Augen blödsinnig (wer aber so denkt, soll es tun) und zweitens kann, um es nochmals zu sagen, der Verein an sich überhaupt nichts dazu.
...der einzige Traditionsverein aus Dresden ist der DSC...

Und in Erfurt eben nicht der FC Rot-Weiß sondern die SpVgg und der SC? ;)
Zuletzt geändert von Michael am Mittwoch 12. Dezember 2012, 20:03, insgesamt 2-mal geändert.


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Beitragvon Christian » Freitag 14. Dezember 2012, 20:33

Ein lächerlicher Elfer durch einen professionellen Schiedsrichter brachte Cottbus auf die Verliererstraße bei den Bauern. 3:0 für Aue am Ende.

FCK-Aalen 0:1
Sandhausen-Köln.......man, ey. Mit einem Auswärtssieg hätte man vom Aufstieg reden können. Trotz Einbahnstraße am Ende nur 0:0.


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Beitragvon Daiker » Dienstag 18. Dezember 2012, 17:09

Pacult zurück bei Dynamo!!


10.08. FC Rot-Weiß Erfurt - Bayern München

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Beitragvon FANthomass » Dienstag 18. Dezember 2012, 18:08

Daiker hat geschrieben:Pacult zurück bei Dynamo!!

Ja man sieht sich immer zweimal im Leben. ;)


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Beitragvon FANthomass » Dienstag 15. Januar 2013, 15:40

Sven Göran Eriksson Trainer bei 1860 München.


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Beitragvon Guerti » Dienstag 15. Januar 2013, 16:00

Nicht ganz... er ist so ne Mischung aus Trainer/Teammanager/Co-Trainer?!


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Beitragvon Christian » Dienstag 15. Januar 2013, 20:02

Irgendwie lustig ;)


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Beitragvon Guerti » Mittwoch 16. Januar 2013, 08:40

Webtroll Christian hat geschrieben:Irgendwie lustig ;)


Wundert mich, dass ausgerechnet du das so locker nimmst.

Wenn jetzt schon Investoren so öffentlich ins Trainergeschäft eingreifen und der Verein so wenig Chancen hat, sich quer zu stellen. Auch wenn ich weiß, dass Großsponsoren/Gönner bei der Trainerfindung immer ein Wort mitreden, finde ich diese Entwicklung im Speziellen sehr bedenklich


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Beitragvon kirchi » Mittwoch 16. Januar 2013, 10:05

Webtroll Christian hat geschrieben:Irgendwie lustig ;)


ja, anders kann man so eine Posse auch nicht sehen :lachen:

ich frage mich, ob ich, nach einem solchen Theater, mir das noch angetan hätte.


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Beitragvon Christian » Mittwoch 16. Januar 2013, 12:20

Gürti hat natürlich Recht.

Mir ging es nur um die Person in der 2.Liga ;-)




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