Thüringenderby 2.0 wie geht's aus?

Guerti
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Beitragvon Guerti » Donnerstag 12. Oktober 2017, 10:17

Bärliner hat geschrieben:Wenn das so wäre wie du beschreibst, also das wir für einen Investor völlig uninteressant sind, dann müssten ja nach deiner Darstellung alle Sponsoren des RWE völlige Blödmänner sein wenn sie uns auch nur einen Cent geben.
Sicher sind die Dimensionen andere, aber das Prinzip ist das gleiche.
Aber ich akzeptiere deine Meinung, dass du an ein Engagement eines Investors bei RWE nicht glaubst obwohl es Beispiele dafür gibt das es doch geht (trotz hoher Schulden bei Hansa zb.)
Ich habe dazu eine andere Meinung. Aber zumindest solltest du die Möglichkeit eines Investors für RWE mit deiner Stimme bei der MV nicht blockieren.
Das Märchen mit dem besseren Image hört sich ja gut an, ist aber in unserer Situation einfach nicht machbar. Nimm allein die aktuelle Kündigung des Stadionpachtvertrages. Geboren aus der finanziellen Not des Vereins, ausgeschlachtet durch die Bildzeitung und Co....... woher soll das bessere Image kommen.
Sag es mir!!!
Es wird immer wieder rumoren im Club bis endlich solide gewirtschaftet werden kann.
Der gute Wille zum besseren Image reicht nicht aus und kleine Aktionen wie der Zusammenarbeit mit anderen Erfurter Sportvereinen oder die Dörfer Tour im Sommer sind zwar schön, werden aber regelmäßig durch Negativschlagzeilen (geboren aus finanziellen Notlösungen) zu Nichte gemacht.
Oder sollen wir den Medien einfach nur sagen " wir sind ab sofort die Guten"?

@Flaschendeckel:
Es geht bei dieser Abstimmung nicht um einen Vertrauensbeweis für die aktuell handelnden Personen bei RWE sondern es geht schlicht und einfach um die Frage: Wollen wir zukünftig Profifußball in Erfurt oder eben nicht. Wie Graf Zahl schon schrieb, dann machen wir eben einen kleinen Familienbetrieb ala RWE auf und sind zufrieden und Glücklich in Liga 4-6
Sollte die Abstimmung scheitern dann bleibt nur noch die Insolenz also Plan B.


Bärliner, es ist eben nicht das gleiche Prinzip. Ein Sponsor ist nunmal kein Investor und hat ganz andere Interessen, als ein solcher. Was du völlig außer Acht lässt, ist, dass es eben nicht darum geht, ob mal jemand 10.000 € oder 50.000 € gibt, was bei einigen Unternehmen noch mal so abfällt, was keine kleine Summe ist, aber ein Betrag, den ein mittleres Unternehmen mal so abdrücken kann, wenn Rolf mit seinen Robbenkulleraugen anfragt.

Es geht aber nicht um eine Investition von 50 k, sondern um das 12-fache - mindestens. Es geht nicht darum, dass RR sagt: Gibt uns mal xx.xxx €, dann können wir Spieler ABC leisten oder ins Trainingslager fliegen oder 5 Jugenspieler binden.

Wir können uns auch nicht mit "anderen Vereinen" vergleichen - Hansa Rostock hat jahrelang Bundesliga gespielt, die haben und hatten eine ganz andere Fanbasis. Die haben als Hansestadt auch einen ganz anderen Wirtschaftsraum um sich herum.

Das positive Image muss man sich E R A R B E I T E N. Das kommt nicht einfach so zugeflogen. Das kommt auch nicht einfach mal so, wenn man genügend Geld hat. Das Thema Imagepflege war bei RWE doch überhaupt nicht präsent. RWE ist ja selbst bei den eigenen Anhängern eher mit einem negativen Image besetzt. Das geth bei den Themen Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Verbindlichkeit, etc. los. Für sowas brauche ich keine müde Mark - nur Willen. Aber solche Werte wurden in den letzten Jahren mit Füßen getreten. Und das baden wir jetzt aus.

Stell dir mal vor, du hättest 50-100 Mio € Vermögen. Du hast Lust, ein bisschen was für dein Image zu tun (so, wie Neumann) und in einen Fußballclub zu investieren - einen vertretbaren Teil deines Vermögens, so 5-10 %. Weil du es schön findest, wenn dein Name in der Zeitung steht, wenn der Verein erfolgreich ist oder du Klaus Neumann 2.o sein willst, damit dich die Anhänger noch in 25 Jahren hofieren.
Jetzt hast du die Wahl aus rd. 100 Vereinen allein in den ersten vier Ligen. Da rede ich noch nicht von "Hobbyinvestoren", die gern die SG Bischleben/Möbisburg oder Tunzenhausen in der zweiten Liga spielen sehen würden, sondern nur Leute, die bereit sind, Geld für die Entwicklung des Vereins zu geben.

Was wären da deine Kriterien? Tradition, sportliche Perspektive, finanzieller Stand, Image des Vereins, Auftreten der Zuschauer, ...?

Das wären zumindest meine. Und da ist RWE: hochver- bzw. überschuldet, Tabellenletzter, seit 2 Jahren immer im Abstiegskampf. Eine (realistisch gesehen Versager)Truppe, die alle 10 Jahre einen Pokal gewinnt, indem nahezu ausschließlich niederklassigere Teams mitspielen. Früher immer die große Fresse. In den letzten 20 Jahren nur einmal das geschafft, was erwartet wurde. Ein Team, das seit 2 Jahren kaum Tore schießt, das immer weniger Zuschauer ins Stadion lockt, das nun auch noch Konkurrenz im eigenen Bundesland hat.

Warum genau soll ich denen 6 Mio € geben? Warum nicht Nordhausen, Jena, Cottbus, BFC, SC Weiche, VfB Lübeck, Offenbach, Saarbrücken, Mannheim, Schweinfurt, Burghausen, Vikt. Köln, Wuppertal, Oberhausen, ...? Da ist mein Geld ggf. viel besser angelegt und mit 6 Mio € Einsatz hab ich die nicht nur halbwegs entschuldet, sondern kann dort mit dem Geld richtig was aufbauen.

Die einzige Antwort ist: Weil ich eben RWE-Fan bin. Und welcher RWE-Fan hat so viel Geld, das er RWE geben würde? Glaubst du wirklich daran, dass es den einen gibt?

Ich maße mir nicht an, irgendwelche Handlungsempfehlungen an die Mitglieder zu geben. Ich kann durchaus akzeptieren, dass manche Mitglieder lieber gegen Auerbach, Lok Leipzig und Rathenow spielen, als gegen Paderborn, Lotte und Großaspach.

Du redest vom Erhalt des Profifußballs in Erfurt. Für wie lange? Das ist ein Verdrängungswettbewerb und selbst wenn wir entschuldet werden, haben wir immer noch 1 Mkio € Nasse pro Saison - na gut, ohne Schuldzinsen vielleicht nur noch 800 k. Die müssen wir aufholen und dann sind wir immer noch die Mannschaft mit einem der kleinsten Etats. Also müssen wir mind. noch mal 1 Mio € aufholen. Wir reden hier davon, dass wir 1,8 Mio € MEHR EINNEHMEN, als bisher - pro Saison! Also knapp 140 %. Dann sind wir zumindest im Ligadurchschnitt. Davon steigt man aber auch noch nicht auf.

Mal ehrlich, wer soll das denn glauben? Es gibt andere Vereine, die viel bessere Grundlagen haben, als wir - die entschuldet sind, eine stärkere Fanbindung haben, erfolgreicheren Nachwuchsfußball, bessere Standortbedingungen, etc.

Du fragst nach einer Alternative. Es gibt nur eine: Konsequente Jugendförderung. Auf die Gefahr hin, dass wir damit absteigen. Mit Ehrlich- und Verbindlichkeit. Die Ausrichtung einer Strategie, die konsequent auf den Verein übertragen wird. Freundliches Auftreten, das Bekenntnis zur Stadt, Verwurzelung in der Region, Identifikation, ... das wird gute 10 Jahre dauern, eher länger. Es ist durchaus möglich, dass man dafür einen harten und steinigen Weg durch die Regionalliga oder gar Oberliga antreten muss.

Für mich ist es beim Fußball wie bei der Wahl: Die einfachsten Antworten und leichtesten Wege sind für mich immer die größten Traumschlösser, die sich nicht erfüllen.


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Beitragvon Edden » Donnerstag 12. Oktober 2017, 11:44

Bärliner hat geschrieben:@Edden: Es gibt da einen kleinen aber entscheidenden Unterschied, ich meine nicht sondern ich hoffe das ein Investor kommt und dieser so viel Geld gibt (die acht Millionen stammen von dir) das der Karren endlich ins Rollen kommt.
Wie ich merke, hast du keinen alternativen Vorschlag und weil du gefragt hast, ich auch nicht. Es gibt keine Alternative zu Plan A oder B. Wer es nicht begreifen will (ich gehe davon aus das es wohl am Willen liegt) der soll es lassen und mit nein Stimmen. Dann darf er hoffen das die Mehrheit mit ja stimmt und wenn nicht......gähnender Abgrund würde ich sagen, es sei denn die Insolvenz läuft so das wir in Liga 4 starten dürfen.
Die Variante "lass es ruhig angehen und langsam aufbauen" greift hier nicht mehr, wir haben diese Zeit nicht mehr. Vor einigen Jahren haben wir leider den entscheidenden Sprung in die zweite Liga verpasst, dass jetzige Chaos war absehbar....
.


Es bleibt dabei. Der Investor ist maximal eine kurzfirstig Lösung um die Lizenz dieses Jahr zu sichern. Langfrsitge Lösungen müssen her. Ideen gibt es durchaus. Siehe Guertie Beitrag.
Eventuell ließe sich die kurzfristige Lösung mit der langfristigen Verknüpfen. Ein Investor der viel Geld reinsteckt aber trotzdem die Mietglieder und Fans beim Aufbau eines Images langfristig wirken lässt. Ein lieber Onkel der massig Geld gibt ohne Gewinnie oder Einfluss haben zu wollen. Dazu noch ein Team, dass irgendwie die Klasse hält. JMerkst du eigentlich was das für eine Traum ist?


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 13:51

Edden hat geschrieben:
Bärliner hat geschrieben:@Edden: Es gibt da einen kleinen aber entscheidenden Unterschied, ich meine nicht sondern ich hoffe das ein Investor kommt und dieser so viel Geld gibt (die acht Millionen stammen von dir) das der Karren endlich ins Rollen kommt.
Wie ich merke, hast du keinen alternativen Vorschlag und weil du gefragt hast, ich auch nicht. Es gibt keine Alternative zu Plan A oder B. Wer es nicht begreifen will (ich gehe davon aus das es wohl am Willen liegt) der soll es lassen und mit nein Stimmen. Dann darf er hoffen das die Mehrheit mit ja stimmt und wenn nicht......gähnender Abgrund würde ich sagen, es sei denn die Insolvenz läuft so das wir in Liga 4 starten dürfen.
Die Variante "lass es ruhig angehen und langsam aufbauen" greift hier nicht mehr, wir haben diese Zeit nicht mehr. Vor einigen Jahren haben wir leider den entscheidenden Sprung in die zweite Liga verpasst, dass jetzige Chaos war absehbar....
.


Es bleibt dabei. Der Investor ist maximal eine kurzfirstig Lösung um die Lizenz dieses Jahr zu sichern. Langfrsitge Lösungen müssen her. Ideen gibt es durchaus. Siehe Guertie Beitrag.
Eventuell ließe sich die kurzfristige Lösung mit der langfristigen Verknüpfen. Ein Investor der viel Geld reinsteckt aber trotzdem die Mietglieder und Fans beim Aufbau eines Images langfristig wirken lässt. Ein lieber Onkel der massig Geld gibt ohne Gewinnie oder Einfluss haben zu wollen. Dazu noch ein Team, dass irgendwie die Klasse hält. JMerkst du eigentlich was das für eine Traum ist?


Diese sogenannten neuen Ideen von Guerti sind keine neuen Ideen. Mehr Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit etc. , dass praktiziert unser Club seit Jahren oder besser gesagt er versucht es zu praktizieren (unter Krämer der lieber auf Erfahrung gesetzt hat war das ehr weniger).
Sollten wir in die RL oder Oberliga müssen dann wird das in der Tat ein sehr langwieriger Prozess. 5 Jahre haben die Ratten gebracht um wieder "aufzutauchen". Bei uns schätze ich wird das doppelt so lange, also 10 Jahre dauern. Die Grundprobleme wären dann bei einem Wiederaufstieg in die 3. Liga im Jahr 2027 immer noch nicht gelöst. Auch wenn wir dann eine ...... jetzt kommt das Zauberwort..... Imagepflege vom Feinsten hinter uns haben. Das Grundproblem, was alle Ost Clubs haben ist die wirtschaftliche Lage im Osten die noch immer weit hinter der im Westen zurück hängt. Ohne einen Investor wäre Hansa längst von der Fußballlandkarte gestrichen worden. Ohne Inverstor wird es auch bei uns nicht gehen. Es sei denn wir richtigen uns da ganz unten ein...... :sehrtraurig:
Wenn schon Investor dann bitte gleich und nicht erst in 10 Jahren...... Wir kommen nicht dran vorbei. Das muss man doch sehen, verstehe diese Engstirnigkeit nicht, ehrlich

Ich habe mich schon mehrfach gefragt wie Nordhausen an diesen Inverstor gekommen ist. Haben die besonders gute Nachwuchsarbeit geleistet oder haben die ein Image vom Feinsten..... :lachen:

Sicher haben wir den größeren Schuldenberg aber man schaue sich die erste und zweite Bundesliga an mit was für Schulden die z.T. durch die Ligen "schaukeln"...... Hertha hatte bis vor einigen Jahren mehr als 40 Millionen Euro Schulden......


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:10

....davon mal abgesehen welcher Standpunkt nun realer ist...
Es ist doch völlig unschädlich für die Öffnung /Ausgliederung des Vereins ist zu stimmen, wenn man (wie manche hier) der Meinung ist, dass eh kein Investor gefunden wird der uns weiter hilft.
Also irgendetwas beißt sich da :cool:


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:42

.... und Edden um das auch noch klar zustellen. Ein neuer Investor wird natürlich nicht unseren Schuldenberg abtragen. Er wird Geld für die Saison geben und zwar so viel dass wir dann auch konkurrenzfähig in der 3. Liga werden bzw. endlich die entsprechenden Spieler verpflichten können.
Ich denke mal die von dir benannten 8 Millionen sind viel zu hoch gegriffen. Bei 1,5 bis 2 Millionen (wie gesagt ohne Schuldenausgleich) wird die Sache realistisch.
Schuldentilgung (siehe Dynamo die vor einigen Jahren noch einen Berg hatten) geht nur über mehr Zuschauer und Hilfe von der Stadt ( ;) )


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Beitragvon Guerti » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:49

Richtig, die Ideen sind nicht neu. Neu ist, dass das keine Worthülsen mehr sein dürfen. Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Vertrauenswürdigkeit. Das sind sie aber momentan. Das gilt es zu ändern.

"Mehr Augenmerk auf die Nachwuchsarbeit legen" ist genauso eine hohle Phrase, wie "Stallgeruch". Ich rede hier nicht von Aktionen, sondern von Strategien. Eine Strategie ist, konsequent auf den Nachwuchs zu setzen und da bin ich an dem Punkt, den ich bei SK schon immer kritisierte: Er setzt nicht auf den Nachwuchs.

Wenn man das Image pflegen will, ein Nachwuchsförderer zu sein, dann muss man das konsequent umsetzen. Dann kann man aber keinen Ludwig verpflichten, weil den der Trainer will. Dann kann man keinen Trainer, wie SK verpflichten. Dann muss man auch konsequent die Jugend finanzieren - und zwar sinnvoll. Dann muss man Nachwuchstrainer schulen, langfristige Verträge geben, etc. Das gibts bei RWE aber viel zu wenig bis gar nicht. Also wurde das noch gar nicht begonnen, was wir angeblich schon lange machen. Und da sind wir wieder beim Thema Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Vertrauenswürdigkeit.


Mit einem vernünftigen Image könnte man 2027 deutlich weiter sein, als du denkst. Dann könnte man bei einem Aufstieg in Liga 3 nämlich die Erfurter für seine Mannschaft begeistern. Denen geht der RWE momentan recht weit sonstwo vorbei. Wenn du die Meinung zu RWE ein wenig ins Positive rücken könntest, statt immer nur negativ, dann erst kommt eine Bewegung ins Rollen. Dann musst du Sponsoren nicht überzeugen 10.000 € statt gar nichts zu geben, sondern 20T€ statt 10 t€. Dann kommen auch mal im Schnitt 1.000 Leute mehr ins Stadion (was ca. 0,5 Mio € ausmacht). Dann kommt die Bild, die TA, der Stadtrat, etc. gar nicht auf die Idee, gegen RWE zu arbeiten.

Ja, das ist nichts, was in 5 Jahren erledigt ist. Aber wenn wir jetzt nicht anfangen, wann dann?

Du solltest dich mal fragen, was so einen Investor interessiert. Dann kommst du sehr schnell darauf, warum der nach Nordhausen gegangen ist. Meinst du, dem liegt was an der Stadt? Oder am Verein? Oder nur an seinem persönlichen Ego?

Und an diesem Punkt wirst du feststellen, dass es sehr wohl schädlich für den Verein sein kann, einer Ausgliederung zuzustimmen. Denn wenn wir zustimmen und dann ist einer da (einer auf weiter Flur, das wäre, wie o. g. schon ein Wunder), wird der genommen, solange er irgendwas verspricht.


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Beitragvon Guerti » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:50

Bärliner hat geschrieben:.... und Edden um das auch noch klar zustellen. Ein neuer Investor wird natürlich nicht unseren Schuldenberg abtragen. Er wird Geld für die Saison geben und zwar so viel dass wir dann auch konkurrenzfähig in der 3. Liga werden bzw. endlich die entsprechenden Spieler verpflichten können.
Ich denke mal die von dir benannten 8 Millionen sind viel zu hoch gegriffen. Bei 1,5 bis 2 Millionen (wie gesagt ohne Schuldenausgleich) wird die Sache realistisch.
Schuldentilgung (siehe Dynamo die vor einigen Jahren noch einen Berg hatten) geht nur über mehr Zuschauer und Hilfe von der Stadt ( ;) )


Soweit ich weiß, kann die Ausgliederung nur erfolgen, wenn der Verein entschuldet ist.


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:58

Guerti hat geschrieben:
Bärliner hat geschrieben:.... und Edden um das auch noch klar zustellen. Ein neuer Investor wird natürlich nicht unseren Schuldenberg abtragen. Er wird Geld für die Saison geben und zwar so viel dass wir dann auch konkurrenzfähig in der 3. Liga werden bzw. endlich die entsprechenden Spieler verpflichten können.
Ich denke mal die von dir benannten 8 Millionen sind viel zu hoch gegriffen. Bei 1,5 bis 2 Millionen (wie gesagt ohne Schuldenausgleich) wird die Sache realistisch.
Schuldentilgung (siehe Dynamo die vor einigen Jahren noch einen Berg hatten) geht nur über mehr Zuschauer und Hilfe von der Stadt ( ;) )


Soweit ich weiß, kann die Ausgliederung nur erfolgen, wenn der Verein entschuldet ist.


Bei Hansa wurde letztes Jahr ausgegliedert und das trotz eines enormen Schuldenberges der nach wie vor vorhanden ist. Haben die andere Regularien?!


.... und um es noch mal konkret zu machen: vor was hast du Angst wenn der Inverstor im Club zu einem großen Teil das Sagen hat und was wäre anders als jetzt?
Was hast du persönlich für einen Einfluss auf die Geschicke im Club? Was haben wir als Mitglieder (außer der Entlastung des Vorstands ) für einen wirklichen Einfluss, JETZT???
Da werden Leute vom Fanradio gefeuert, Traub ist trotz großer Ablehnung in der Fan-Gemeinde nach wie vor im Amt..... und und und. Hat dich da einer gefragt?


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Beitragvon Guerti » Donnerstag 12. Oktober 2017, 15:41

Das liegt doch aber ausschließlich an den handelnden Personen. Und solange ich keine Alternativen habe, kann ich nur versuchen, an diesen zu pfeilen.

Wobei du auch wieder ziemlich viel durcheinander bringst. Vom Medienteam wurde niemand gefeuert. Das ist nicht mal bei RWE angestellt. "große Ablehnung der Fangemeinde" kann ich gar nicht feststellen. Eigentlich sind es immer die gleichen 50-100, die das im Facebook oder hier kund tun. Auf der Tribüne/im Stehplatzbereich in meiner Umgebung höre, dann sehen die schon das Potenzial der Mannschaft und bewerten die Arbeit von TT gar nicht so kritisch.

Aber alles, was du schreibst, zeigt auch wieder, was wir für ein schlechtes Image haben. Also: Aufbessern. Dann kann man immer noch loslegen, wenn es wirklich Interessierte gibt.


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 16:27

Guerti hat geschrieben:Das liegt doch aber ausschließlich an den handelnden Personen. Und solange ich keine Alternativen habe, kann ich nur versuchen, an diesen zu pfeilen.

Wobei du auch wieder ziemlich viel durcheinander bringst. Vom Medienteam wurde niemand gefeuert. Das ist nicht mal bei RWE angestellt. "große Ablehnung der Fangemeinde" kann ich gar nicht feststellen. Eigentlich sind es immer die gleichen 50-100, die das im Facebook oder hier kund tun. Auf der Tribüne/im Stehplatzbereich in meiner Umgebung höre, dann sehen die schon das Potenzial der Mannschaft und bewerten die Arbeit von TT gar nicht so kritisch.

Aber alles, was du schreibst, zeigt auch wieder, was wir für ein schlechtes Image haben. Also: Aufbessern. Dann kann man immer noch loslegen, wenn es wirklich Interessierte gibt.



Stimmt!
Aber wie gesagt, dass Image ist wichtig aber zur Zeit gibt es dringlicher Aufgaben.
Entweder oder. Entweder völliger Neustart mit allen Konsequenzen oder Hoffnung das doch noch alles gut wird. Wir können nur gewinnen bei einer Öffnung, davon bin ich überzeugt.
Auch wenn du die derzeitige Situation an den handelnden Personen festmachst, was z.T. sogar richtig ist so wird doch selbst in einem super geführten Club die MV kaum den entscheidenden Einfluss auf die Geschicke des Clubs nehmen können.


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Beitragvon rwerabbert » Donnerstag 12. Oktober 2017, 19:25

Sollten auch nur 15 Prozent gegen eine Ausgliederung stimmen dann würde ich von denen doch mal gern wissen ob ihnen jeglicher Ehrenkodex über den Fortbestand unseres Clubs geht. So zu sagen in Ehre sterben oder wie???? Was für Pläne haben diese Leute für die Zeit danach????? 0der hofft man insgeheim auf ein Votum für die Ausgliederung, stimmt aber selbst dagegen um sein Gesicht zu wahren?? Das wäre eine sehr gefährliche Spekulation die auch in die Hose gehen kann[/quote]

Na dann würde ich von dir, Als scheinbar glühendem Ausgliederungsbefürworter, gerne wissen wie genau uns die bloße Ausgliederung retten wird. Und wie sich die finanzielle Situation in der Zukunft dadurch ändern wird.


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Beitragvon Bärliner » Donnerstag 12. Oktober 2017, 19:59

rwerabbert hat geschrieben:Sollten auch nur 15 Prozent gegen eine Ausgliederung stimmen dann würde ich von denen doch mal gern wissen ob ihnen jeglicher Ehrenkodex über den Fortbestand unseres Clubs geht. So zu sagen in Ehre sterben oder wie???? Was für Pläne haben diese Leute für die Zeit danach????? 0der hofft man insgeheim auf ein Votum für die Ausgliederung, stimmt aber selbst dagegen um sein Gesicht zu wahren?? Das wäre eine sehr gefährliche Spekulation die auch in die Hose gehen kann


Na dann würde ich von dir, Als scheinbar glühendem Ausgliederungsbefürworter, gerne wissen wie genau uns die bloße Ausgliederung retten wird. Und wie sich die finanzielle Situation in der Zukunft dadurch ändern wird.[/quote]

:lachen: :lachen: :lachen:
Sorry, hast du davor schon mitgelesen.
Die Ausgliederung biete die Chance eine Inverstor zu finden, ohne Ausgliederung geht es so nicht. Investor gefunden (falls.....) dann ändert sich auch die finanzielle Zukunft.

Klar es kann auch ganz anders kommen, so wie Guerti befürchtet und wir finden keinen Investor, dann ist der schöne Plan A für die Katz.
Dann bleibt nur Plan B/Insolvenz, denn ein weiter so, auch wenn sich unser Image verbessert, wird es über die Saison hinaus kaum geben, schon weil wir keine Lizenz erhalten werden. Das Pokal-Aus hat das alles noch etwas beschleunigt.


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Beitragvon Christian » Donnerstag 12. Oktober 2017, 20:56

Tolle sachliche Diskussion, Männer! :klasse:

Ich liege natürlich bei den Dingen, die Guerti vorträgt. Für mich sehr überzeugend :respekt:

..... und sollte der Investor kommen dann wird er sicher nicht sagen ich gebe max. zwei Millionen, den Rest müsst ihr sehen wo ihr den her bekommt. Das wäre dann tatsächlich Geld in den Sand setzen. Nein es wird eine Investition sein die den Karren ins Rollen bringt, davon bin ich überzeugt.

Sollten auch nur 15 Prozent gegen eine Ausgliederung stimmen dann würde ich von denen doch mal gern wissen ob ihnen jeglicher Ehrenkodex über den Fortbestand unseres Clubs geht. So zu sagen in Ehre sterben oder wie???? Was für Pläne haben diese Leute für die Zeit danach????? 0der hofft man insgeheim auf ein Votum für die Ausgliederung, stimmt aber selbst dagegen um sein Gesicht zu wahren?? Das wäre eine sehr gefährliche Spekulation die auch in die Hose gehen kann


Mein Gedanke beim Lesen, den Guerti dann schon in die Form brachte: Wer soll hier 10 Millionen geben? Einfach so? Und warum nicht bei einem Zweitligisten?

Mein Ehrenkodex geht da sogar Richtung Insolvenz und Regionalliga. Einfach weiter so wird schwierig. Aber ginge auch? Gut, der DFB-Pokal ist wieder mal ohne uns. Aber hieß es nicht auf der MV, es lassen sich massig Mehreinnahmen durch das Stadion generieren. Nachweisbar. RR freute sich, es tritt ein! Und nun ist das rettende Pferd plötzlich der Invenstor? Und Bärliner: Nur weil wir denken, es gibt sowieso keinen.......gibt es vielleicht einen? Wird da nicht mit offenen Karten gespielt? Andersrum wird ein Schuh draus: Wozu die Abstimmung, wenn es gar keinen gibt?

Um zum Beispiel Jena zu kommen: Schaut man in die RL: Dieser Verein kann auch ohne die 2 Mille vom Belgier mal aufsteigen in Liga 3. Warum nicht? Die ach so tolle Nachwuchsarbeit gibt es dort ja auch und in der RL gibt es nicht 10 Clubs, die Geld haben, um Richtung Liga 3 zu schauen. Von daher sehe ich da keinen Erfolg. Gut, Insolvenz verhindert. Naja....Magdeburg hatte eine? Auf jeden Fall wären sie sogar mal in der RL abgestiegen. Aber da gab es ja zum Glück gar keinen Absteiger. Ausnahmsweise! Sonst wäre man jetzt wohl nicht in Liga 3. Der Gang in die RL kann auch ein Neustart sein. Ein Guter. Auch wenn ich drauf verzichten möchte. Liga 3 fetzt schon und noch ist auch jetzt nichts aussichtslos :rwe:

Noch...


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Beitragvon Edden » Freitag 13. Oktober 2017, 08:57

@Guerti ich stimme mit deinen Aussagen hier zu 99% überein und es macht wirklich Spaß deine Argumentation zu verfolgen. Zumindest gibt es in paar Leute die sich ein Kopf um dich wichtigen Dinge machen und diese anpacken :klasse: Was mir aber auffällt: Ein großer Teil deiner Kritikpunkte geht mMn zu Lasten von TT. Ich nenn da nur die Verpflichtung und das Festhalten an Trainern(war ja nicht nur einer) die nicht auf Jugend setzen. Die Versäumnisse von stabilen Strukturen im Nachwuchs. Wir haben ja viel über die Personalie diskutiert. Offensichtlich siehst du auch seine Fehler. Wieso ziehst du nicht die Konsequenzen? Weil er sich nicht gegen RR durchsetzen konnte? Dann ist er ja erst recht Fehl am Platz.

Aber zurück zum Thema Thüringenderby ähhh Ausgliederung :lachen: (Wink an die Admins)
Ich denke hier geht einiges durcheinander was der Investor kann bzw was geplant ist. Ich stell mal eine paar widersprüchliche Zitate zusammen:

Bärliner hat geschrieben:.... und Edden um das auch noch klar zustellen. Ein neuer Investor wird natürlich nicht unseren Schuldenberg abtragen. Er wird Geld für die Saison geben und zwar so viel dass wir dann auch konkurrenzfähig in der 3. Liga werden

Guerti hat geschrieben:Soweit ich weiß, kann die Ausgliederung nur erfolgen, wenn der Verein entschuldet ist.

Bärliner hat geschrieben:Bei Hansa wurde letztes Jahr ausgegliedert und das trotz eines enormen Schuldenberges der nach wie vor vorhanden ist. Haben die andere Regularien?!


Ich habe es auf der MV so verstanden (das muss jetzt nicht richtig sein).
1. Der Investor gründet eine GmBH für die ! MM. In dieser GmBH hat der Investor ein Stimmrecht in X %. 100-X% stehen Vereinsmitglidern zur Verfügung. Für X gab es genauere Regeln. Ich denke max 20% pro Person und 30% für langjährige Förderer.
2. Die GmbH kauft (mit Geld des Investors) die Markenrechte des Vereins ab. Das ist zb. die Erlaubnis den Namen RWE zu führen, Logos, Maskottchen und natürlich Startrecht in Liga 3 (naja eher 4) . Ob dieses Markenrecht überhaupt den Wert unserer Schulden hat, mag ich schwer bezweifeln. Deshalb wird X sehr groß sein müssen.
3. Dadurch ist der Verein entschuldet. Andererseits haben die Mitglieder nur noch sehr indirekten Einfluss auf Entscheidungen im Bereich 1. MM. Wir könnten zwar die Vereinsführung ändern aber die hat eben nur 100-X% Stimmrecht. Bestimmte Themen sollen aber vom Investor nicht angefasst werden dürfen. Vereinsname, Vereinsfarben, Spielort usw. Das steht dann in den Statuten der GmBH.
4. Alle Mannschaften außer der 1.MM werden vom Verein organisiert.
5. Die GmbH gibt Summe Y jährlich für Jugendarbeit an den Verein. Für Liga 4 ist übrigens Y=0 geplant. Wie wir in dem Szenario Jugend fördern wollen, bleibt mit unklar.

Ihr habt also beide Recht. Der Verein muss entschuldet sein, aber wir könnten es trotzdem jetzt machen. Dass der Investor Geld in den Spielbetrieb steckt, sehe ich nicht. Allein 8Mio um die Schulden zu tilgen, wo soll noch mehr herkommen? In Jena steckt der Investor Geld in den Spielbetrieb. Aber eben als Kredit an die GmbH. Es bleibt also das Problem einer tragfähigen Geschäftsidee.


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Beitragvon Edden » Freitag 13. Oktober 2017, 09:05

Christian hat geschrieben:Und Bärliner: Nur weil wir denken, es gibt sowieso keinen.......gibt es vielleicht einen? Wird da nicht mit offenen Karten gespielt? Andersrum wird ein Schuh draus: Wozu die Abstimmung, wenn es gar keinen gibt?


Natürlich gibt es einen. RR hat ihn doch schon in der Zeitugn genannt. Mir stehen seitem die Nackenhaare hoch.
In der Probeabstimmung letzten Jahres waren ungefähr 45% gegen den Investor. Alelrdings war das natürlich auch maximal dellitantisch organisiert. Das kann der Heimatverein meines Dorfes besser. :wandhau:
Jetzt kommt Personengruppen X, Y und Z ins Spiel. Person X sind diejenigen unter den 55% die mit Bauchschmerzen ja gestimmt haben, weil es ja erst einmal darum ging "Auszuloten" wie es funktionieren könnte. Dazu zähle ich. Ich hielt die ganze Abstimmung für sinnlos denn ausloten kann man natürlich alles. Dafür brauch ich kein Mandat der MV.
Y sind diejenigen die sich durch bessere Argumente überzeugen lassen würden. Ich denke dafür war die ganze Messe auf der MV. Ein Test welche Argumente verfangen und wo man Nachbessern kann in den Statuten. Gibt ja tatsächlich einige gute Ideen. Ich schätze Y aber auf 5-10%. Z sind diejenigen die sich nur durch die Pistole überzeugen lassen. Das sind mMn die meisten. Die Pistole ist die Insolvenz. Hat in Jena auch prima funktioniert. "Entweder ihr stimmt zu oder wir sind pleite". Dumm nur, dass die GmBh auch bald pleite sein wird.


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Beitragvon Graf Zahl » Freitag 13. Oktober 2017, 10:50

Edden hat geschrieben:@Guerti ich stimme mit deinen Aussagen hier zu 99% überein und es macht wirklich Spaß deine Argumentation zu verfolgen. Zumindest gibt es in paar Leute die sich ein Kopf um dich wichtigen Dinge machen und diese anpacken :klasse: Was mir aber auffällt: Ein großer Teil deiner Kritikpunkte geht mMn zu Lasten von TT. Ich nenn da nur die Verpflichtung und das Festhalten an Trainern(war ja nicht nur einer) die nicht auf Jugend setzen. Die Versäumnisse von stabilen Strukturen im Nachwuchs. Wir haben ja viel über die Personalie diskutiert. Offensichtlich siehst du auch seine Fehler. Wieso ziehst du nicht die Konsequenzen? Weil er sich nicht gegen RR durchsetzen konnte? Dann ist er ja erst recht Fehl am Platz.


Wenn TT gegen den Willen von RR etwas durchsetzen könnte, wäre RR fehl am Platz. Entweder man fährt eine gemeinsame Strategie - oder gar keine.

Der Investor dürfte wohl der Herr K. sein. Finde ich wie hier schon erwähnt überhaupt nicht gut.


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Beitragvon Guerti » Freitag 13. Oktober 2017, 12:01

Edden hat geschrieben:@Guerti ich stimme mit deinen Aussagen hier zu 99% überein und es macht wirklich Spaß deine Argumentation zu verfolgen. Zumindest gibt es in paar Leute die sich ein Kopf um dich wichtigen Dinge machen und diese anpacken :klasse: Was mir aber auffällt: Ein großer Teil deiner Kritikpunkte geht mMn zu Lasten von TT. Ich nenn da nur die Verpflichtung und das Festhalten an Trainern(war ja nicht nur einer) die nicht auf Jugend setzen. Die Versäumnisse von stabilen Strukturen im Nachwuchs. Wir haben ja viel über die Personalie diskutiert. Offensichtlich siehst du auch seine Fehler. Wieso ziehst du nicht die Konsequenzen? Weil er sich nicht gegen RR durchsetzen konnte? Dann ist er ja erst recht Fehl am Platz.


Tja, die Frage stellst du dir zu Recht. Ich denke, es liegt wirklich daran, dass seine Position beim RWE wahrscheinlich einfach falsch gewählt ist. Manager würde es vielleicht besser treffen, oder "Leiter Abteilung Sport". Sportmanager, sportlicher Leiter, etc. klingt nach viel mehr Macht, als TT eigentlich hat. Er ist hierarchisch auf der selben Stufe, wie der Cheftrainer, unter dem Vorstand. Es ist eben eine Frage der Führungsebene, wie viel Verantwortung ich dem Angestellten übertrage. Deswegen laste ich TT auch einige der Fehlentwicklungen nur insoweit an, dass er diese nicht verhindert hat. Aber bei dieser Betrachtung muss man wichten, welche Möglichkeiten es gibt. Er kann dem Trainer nicht vorschreiben, auf Spieler XYZ zu setzen. Er kann nur die Leute holen, die ihm Potenzial zeigen. Dass das nicht immer reicht, ist völlig klar. Es gibt keinen Verein auf der Welt, bei denen alle Transfers voll einschlagen.

Meine Konsequenz ist eine ähnliche, wie du sie auch schon gesagt hast: TT braucht entweder einen Vorgesetzten oder einen Nebenmann, um sich Aufgaben zu teilen und um dann mehr Verantwortung vom Vorstand übertragen zu bekommen. Dann kann man ihn auch für Fehler zur Verantwortung ziehen, die z. B. im Zusammenhang mit einer Trainerverpflichtung erfolgen.

Aber jemanden für etwas zu rügen, worauf er keinen (oder nur einen geringen) Einfluss hat, ist nicht richtig. Aber auch da will ich keine Meinungshoheit oder ähnliches für mich beanspruchen. Das kann jeder sehen wie er es für richtig hält. ;)

Du hast noch ein sehr gutes Wort eingebracht: "Markenrecht". Wer sich ein bisschen mit dem Begriff beschäftigt, sieht, wie wichtig ein besseres Image für den Preis dieses Markenrechtes ist.

Aber Bärliner schreibt bestimmt noch an der Antwort auf meinen Beitrag vom 12 Okt 2017, 13:49. :yes:

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Beitragvon Edden » Freitag 13. Oktober 2017, 13:59

Graf Zahl hat geschrieben:Wenn TT gegen den Willen von RR etwas durchsetzen könnte, wäre RR fehl am Platz.


Vielleicht ist durchsetzen das falsche Wort und überzeugen wäre besser. Ich jedenfalls kann bei meinem Chef (natürlich nicht immer) meinen Meinung in den von mir "überwachtem" Bereich durchsetzen, auch wenn er initivativ anderer Meinung war. Dazu braucht es natürlich eine gewisse Expertise und gute Argumente meinerseits. Andererseits braucht es einen Chef, der meiner Expertise auch vertraut und sich auch was sagen lässt. Gibt einige Chefs deren Meinung auch dann richtig ist, wenn sie selber gemerkt haben dass sei falsch ist. :wandhau: Ob RR so einer ist? Ich weiß es nicht. Ich finde jedenfalls, dass RR keien (wirklich keine) Expertise im fußballerischeb Bereich hat und deshalb dort auch keine Entscheidungen treffen sollte.

Guerti hat geschrieben:Meine Konsequenz ist eine ähnliche, wie du sie auch schon gesagt hast: TT braucht entweder einen Vorgesetzten oder einen Nebenmann, um sich Aufgaben zu teilen und um dann mehr Verantwortung vom Vorstand übertragen zu bekommen. Dann kann man ihn auch für Fehler zur Verantwortung ziehen, die z. B. im Zusammenhang mit einer Trainerverpflichtung erfolgen.


Warum macht man TT nicht zum Vorstand Sport und gibt ihm damit die Macht? Weil man nicht will?


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Beitragvon Edden » Freitag 13. Oktober 2017, 14:00

Guerti hat geschrieben:[
Zu Kölmel: Es gibt zwei. Ich glaube, ihr redet vom anderen.


Kannst du das bitte genauer erklären?


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Beitragvon Guerti » Freitag 13. Oktober 2017, 14:11

Tja, warum gibt man TT nicht die Macht. Will er denn diese Macht? Will man ihn dafür bezahlen? Hat er die Qualifikation und Erfahrung dafür, so viel Verantwortung zu tragen? Ist RR bereit, so viel Verantwortung abzugeben?

Zumindest eine dieser Fragen scheint RR mit nein zu beantworten oder er ist noch nicht auf die Idee gekommen, TT diese Position anzubieten.

"Kölmel" sind zwei Brüder. Der eine ist der von Kinowelt, der sich aber auch in den letzten Jahren ziemlich gewandelt haben muss. Der andere ist sein Bruder und, wenn ich es richtig im Kopf habe, wurde eben dieser von RR ins Gespräch gebracht.


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