Das Steigerwaldstadion verändert sich....

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Rabe
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Beitragvon Rabe » Samstag 28. April 2012, 10:56

.....die Frage ist nur wann dies geschehen soll !!


Ein kühner Betrüger, der stets ein außergewöhnlicher Mensch ist, gewinnt die Hingabe eines unwissenden, dagegen den Spott eines aufgeklärten Volkes!

Papa
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Beitragvon Papa » Samstag 28. April 2012, 19:28

Erfurter Webtroll O. hat geschrieben:
Die werden nie und nimmer klagen.
Durch den Abriss des Stadions und der Errichtung der Multifunktionsarena geht nämlich im Zuge der Umgestaltung des Umfeldes ihr großer Traum in Erfüllung - die (teilweise) Verlegung der B4.

die große Frage bleibt aber nach wie vor, wo die ca 10 millionen herkommen sollen für die Veränderung der Südeinfahrt.
Ich hoffe, dass es dieses Mal nicht wieder nur Lippenbekenntnisse sind, denn sonst ist der Umbau klar gefährdet.


Einige Menschen halten mich für arrogant. Ich frage mich, woher die das wissen wollen. Ich rede ja nicht einmal mit denen.
Edden
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Beitragvon Edden » Mittwoch 2. Mai 2012, 12:04

Papa hat geschrieben:
Erfurter Webtroll O. hat geschrieben:
Die werden nie und nimmer klagen.
Durch den Abriss des Stadions und der Errichtung der Multifunktionsarena geht nämlich im Zuge der Umgestaltung des Umfeldes ihr großer Traum in Erfüllung - die (teilweise) Verlegung der B4.

die große Frage bleibt aber nach wie vor, wo die ca 10 millionen herkommen sollen für die Veränderung der Südeinfahrt.
Ich hoffe, dass es dieses Mal nicht wieder nur Lippenbekenntnisse sind, denn sonst ist der Umbau klar gefährdet.


Verstehe grad nicht, was A mit B zu tun haben soll. Natürlich ist die Südeinfahrt ein Problem und es müssen Lösungen her. Natürlich wäre es schön alles in "einem Abwasch" zu machen. Beit der dt. Bürokratie aber fast undenkbar...
Aber wieso sollte der Stadionbau an der Südeinfahrt scheintern? :wow:


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jette
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Beitragvon jette » Mittwoch 2. Mai 2012, 12:14

Rabe hat geschrieben:.....die Frage ist nur wann dies geschehen soll !!


Gibts mittlerweile eigentlich irgendeinen Rahmenplan? Wann es denn ungefähr losgehen soll?


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norge
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Beitragvon norge » Mittwoch 2. Mai 2012, 16:01

Was genau ist eigentlich das Problem an der Südeinfahrt?


Das gute ist das Böse! Zeitgenossen lieben ihn nicht, sie respektieren ihn nicht einmal, sie fürchten ihn nur.

„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
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Beitragvon Guerti » Mittwoch 2. Mai 2012, 16:34

Ich denke mal der Zufluss vor dem Spiel und der Abfluss danach...


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Beitragvon Papa » Mittwoch 2. Mai 2012, 17:02

Edden hat geschrieben:Aber wieso sollte der Stadionbau an der Südeinfahrt scheintern? :wow:

Weil genau davon die Anwohner es abhängig machen, ob sie gegen den Bebauungsplan vorgehen oder nicht. Verhindern können die Anwohner den Umbau zwar nicht aber wohl verzögern durch Einsprüche etc. . Fördergelder gibt es aber nur noch bis 2014.


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Beitragvon Papa » Mittwoch 2. Mai 2012, 17:08

VollkommenEgal hat geschrieben:
Gibts mittlerweile eigentlich irgendeinen Rahmenplan? Wann es denn ungefähr losgehen soll?


Was verstehst Du unter Rahmenplan. Die Gewerke werden jetzt ausgeschrieben und wenn alles durch ist gehts dann los. Wahrscheinlich Ende des jahres - so lange dauert das jetzt.

Vorausgesetzt es gibt keine Klagen gegen den B-Plan

norge hat geschrieben:Was genau ist eigentlich das Problem an der Südeinfahrt?

Es gibt seit 20 Jahren eine Bürgerinitiative, die die Martin-Andersen Nexö-Straße verkehrsberuhigen möchte. Das würde heißen, dass die MAE nur noch in eine Richtung befahrbar wäre (wahrscheinlich in Richtung Arnstadt) und stadteinwärts würde die Arndtstraße ausgebaut. Das Vorhaben kostet schlappe 10 Millionen und die Kohle hat Erfurt nicht. Die Anwohner werden seit 20 Jahren vertröstet. Wenn jetzt nix passiert werden ein paar dieser Anwohner gegen den B-Plan klagen und dann war es das mit dem Umbau, weil damit der Zeitrahmen gesprengt werden würde und die Förderung ja nur noch bis 2014 möglich ist.


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Beitragvon norge » Mittwoch 2. Mai 2012, 19:37

@Papa: Danke dir für deine ausführliche Antwort.

Schade eigentlich das man von dieser Bürgerinitiative noch nicht all zu viel gehört hat.
hab grad mal im Netz geschaut:
http://erfurt.otz.de/web/erfurt/startse ... -905510510
Also die Anwohner dort kann ich absolut verstehen u. ihr anliegen nachvollziehen.


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Beitragvon Papa » Mittwoch 2. Mai 2012, 19:40

Bausewein hat aber eine mündliche Zusage gegeben, dass die Südeinfahrt bis 2016 gemacht wird. Ich gehe davon aus, dass noch eine Menge Überzeugungsarbeit ansteht bevor der erste Bagger rollt.


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Beitragvon Edden » Donnerstag 3. Mai 2012, 09:33

Papa hat geschrieben:
norge hat geschrieben:Was genau ist eigentlich das Problem an der Südeinfahrt?

Es gibt seit 20 Jahren eine Bürgerinitiative, die die Martin-Andersen Nexö-Straße verkehrsberuhigen möchte. Das würde heißen, dass die MAE nur noch in eine Richtung befahrbar wäre (wahrscheinlich in Richtung Arnstadt) und stadteinwärts würde die Arndtstraße ausgebaut. Das Vorhaben kostet schlappe 10 Millionen und die Kohle hat Erfurt nicht. Die Anwohner werden seit 20 Jahren vertröstet. Wenn jetzt nix passiert werden ein paar dieser Anwohner gegen den B-Plan klagen und dann war es das mit dem Umbau, weil damit der Zeitrahmen gesprengt werden würde und die Förderung ja nur noch bis 2014 möglich ist.


siehst du da nicht etwas zu schwarz?
ich denke da gibt es mittel udn wege solch eine klage zu "umschiffen". sowas wird doch häufig gemacht. klage erstmal im schnellverfahren in erster instanz ablehnen, fakten schaffen (bauen) und dann mal weiter sehen.
die MAE ist sicher nicht S21


PS: ich habe Verständnis für die Klagen der anwohner an der Einfahrt. Aber 10 Mille ist echt ein Batzen Geld nur wegen Lärmbelästigung. Das sprengt nun wirklich den Rahmen.

PPS: "Mündliche Zusagen" sind leider Schall und Rauch.


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Beitragvon Rabe » Donnerstag 3. Mai 2012, 12:34

Irre dich da mal nicht. In dieser Gegend wohnen Menschen die einen gewissen Einfluß in der Stadt besitzen.

Ärgerlich das ich heute nicht zu der Bürgerversammlung im Rathaus zugegen sein kann. Da will die Bürgerinitiative sicher ein paar Geschütze auffahren.


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Beitragvon Papa » Donnerstag 3. Mai 2012, 19:10

Edden hat geschrieben:
Papa hat geschrieben:
norge hat geschrieben:Was genau ist eigentlich das Problem an der Südeinfahrt?

Es gibt seit 20 Jahren eine Bürgerinitiative, die die Martin-Andersen Nexö-Straße verkehrsberuhigen möchte. Das würde heißen, dass die MAE nur noch in eine Richtung befahrbar wäre (wahrscheinlich in Richtung Arnstadt) und stadteinwärts würde die Arndtstraße ausgebaut. Das Vorhaben kostet schlappe 10 Millionen und die Kohle hat Erfurt nicht. Die Anwohner werden seit 20 Jahren vertröstet. Wenn jetzt nix passiert werden ein paar dieser Anwohner gegen den B-Plan klagen und dann war es das mit dem Umbau, weil damit der Zeitrahmen gesprengt werden würde und die Förderung ja nur noch bis 2014 möglich ist.


siehst du da nicht etwas zu schwarz?
ich denke da gibt es mittel udn wege solch eine klage zu "umschiffen". sowas wird doch häufig gemacht. klage erstmal im schnellverfahren in erster instanz ablehnen, fakten schaffen (bauen) und dann mal weiter sehen.
die MAE ist sicher nicht S21


PS: ich habe Verständnis für die Klagen der anwohner an der Einfahrt. Aber 10 Mille ist echt ein Batzen Geld nur wegen Lärmbelästigung. Das sprengt nun wirklich den Rahmen.

PPS: "Mündliche Zusagen" sind leider Schall und Rauch.


Ich sehe nicht schwarz. Das ist die Realität. Ohne einen beschlossenen B-plan - kein Umbau .

Rabe hat geschrieben:Irre dich da mal nicht. In dieser Gegend wohnen Menschen die einen gewissen Einfluß in der Stadt besitzen.

Korrekt. Dort wohnen Leute mit Einfluß und in der Bürgerinititiative sind, wenn ich das richtig mitbekommen habe, ehemalige Stadträte, Rechtsanwälte usw. engagiert.


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Beitragvon Fan » Donnerstag 3. Mai 2012, 20:42

Also wenn die soviel Einfluss haben, warum ist dann noch nichts passiert. Und ich denke die könnten sich sicher auch eine bessere Wohngegend leisten.


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Beitragvon Papa » Donnerstag 3. Mai 2012, 20:47

Fan hat geschrieben:Also wenn die soviel Einfluss haben, warum ist dann noch nichts passiert.

Weil bislamg einfach die Kohle für die Südeinfahrt gefehlt hat und sie fehlt eigentlich auch jetzt noch. Aber das Stadion ist ein prima Druckmittel, sich was einfallen zu lassen.
Und ich denke die könnten sich sicher auch eine bessere Wohngegend leisten.

In Erfurt ? Wo ? Dichterviertel ist traditionell die beste Wohngegend in Erfurt und auch mit die teuerste (mal nebenbei)
Außerdem kenne ich keinen Menschen, der nach teilweise 30-40 Jahren gerne woanders hinzieht ;)


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Beitragvon Fan » Donnerstag 3. Mai 2012, 20:58

Also MAN-Straße ist für mich nicht Dichterviertel. Und in der gabs viele neue Eigentümer nach der Wende. Und im Burgenviertel wohnt es sich auch ganz gut. :yes:


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Beitragvon Papa » Donnerstag 3. Mai 2012, 21:06

Fan hat geschrieben:Also MAN-Straße ist für mich nicht Dichterviertel.

Martin Andersen Nexö war ein Dichter bzw.Schriftsteller :cool:

Und in der gabs viele neue Eigentümer nach der Wende.

Das mag sein aber die Leute, die ich dort beim Themenabend im Altersheim gesehen habe, wohnen teilweise seit mehr als 40 jahren dort.
Es geht auch nicht nur um die MAN sondern auch um die Parkplatzsituation gerade wenn Samstags im SWS Fußball gespielt wird. Ich habe als Kind dort auch ein paar Jahre gelebt und da waren von denen schon viele da. Logisch, denn die Häuser gehörten denen schon damals :cool:
Und im Burgenviertel wohnt es sich auch ganz gut. :yes:


Absolut, da widerspreche ich Dir auch nicht aber ich glaube kaum, dass jemand, der so lange im dichterviertel wohnt, unbedingt ins Burgenviertel ziehen würde.


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Beitragvon Fan » Donnerstag 3. Mai 2012, 21:13

Das MAN ein Schriftsteller war ist mir bekannt. Aber die Straße zähle ich ehr nicht zu einer angenehmen Wohngegend. Ich parke fast immer auf dem Netto-Parkplatz und glaube das die paar Autos in den Seitenstraßen alle 14 Tage kein so großes Problem darstellen sollten.


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Beitragvon Papa » Donnerstag 3. Mai 2012, 21:20

Fan hat geschrieben:. Ich parke fast immer auf dem Netto-Parkplatz und glaube das die paar Autos in den Seitenstraßen alle 14 Tage kein so großes Problem darstellen sollten.

Das sehen aber die Anwohner angesichts der "paar" Autos jeden zweiten Samstag ganz anders. Ich parke auch oft auf dem netto-Parkplatz. Natürlich ist das illegal, weil das Privatgrundstück ist. Wenn Netto bösartig wäre, würden die die Autos dort abschleppen lassen.
Machen sie aber netterweise nicht. Wenn man dann mal die Humboldstraße vorläuft und sieht, wie dort teilweise geparkt wird, würde ich als Anwohner auch nen dicken Hals bekommen.
Heute im Rathaus wurde von den Anwohnern genau das wieder moniert. Und es wird später dann so sein, dass das Dichterviertel an Spieltagen für Auswärtige größtenteils gesperrt werden wird.


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Beitragvon Fan » Donnerstag 3. Mai 2012, 21:31

Ich glaub so einfach ist das mit dem Abschleppen nicht. real an der Messe hat das gleiche Problem bzw. ich wenn ich da einkaufen will und da gibt es auch keine Lösung.
Was gab es noch Interessantes heut im Rathaus?




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