Das Steigerwaldstadion verändert sich....

Guerti
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Beitragvon Guerti » Dienstag 3. Januar 2012, 22:06

Michael hat geschrieben:
Die Stadt Erfurt leistet sich eine Oper für über 10 Mio € Zuschuss jährlich, damit nackte Rentner über die Bühne laufen können, was sich andere Rentner ansehen wollen.

Die Stadt leistet sich eine Oper um Kultur anbieten zu können, auch wenn es Dich nicht interessiert. Bei 99,99% der jährlichen Veranstaltungen sind die Schauspieler übrigens angezogen. Die Stadt leistet sich auch eine EGA, unterstützt den Kino Klub und auch andere sinnvolle Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten - und das vollkommen zu Recht!


Genau das ist der Punkt. Es ist aufgabe der Stadt, Kultur zur Verfügung zu stellen. Auch wenn Prof. Aßmann und ein paar zehntausend Erfurter auf ein Stadion verzichten könnten, ist es wichtig, zu investieren. Hier finde ich das Argument "wenn die anderen, warum wir nicht?" sehr treffend. Deshalb auch:

Wieso ist dann ein "Minusgeschäft" i. H. v. 1-2 Mio € nicht drin?


Man könnte ketzerisch jetzt nämlich auch sagen: Macht die Oper dicht, dann können wir uns mind. 3 Stadien leisten. ;)

Zumal ich mit Edden übereinstimme: ich glaube, dass wir in Punkten Zuschaueranzahl, Attraktivität für Touristen (+50 km entfernter Wohnort), etc. durchaus mithalten können...


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Christian
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Beitragvon Christian » Dienstag 3. Januar 2012, 22:42

Genau das ist der Punkt. Es ist aufgabe der Stadt, Kultur zur Verfügung zu stellen.


Naja, eine freiwillige Aufgabe, mehr nicht ;)

Aber ansonsten :klasse:


Guerti
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Beitragvon Guerti » Dienstag 3. Januar 2012, 22:48

nicht ganz freiwillig, schließlich habe ich die gewählt, die wollen wieder gewählt werden und ich zahle Steuern, auch wenn damit keine konkrete Gegenleistung in Verbindung steht.


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 08:30

aber wenn du mal vergleichst wie viele leute in die oper gehen und wie viele zum fußball, dann ist die gelderverteilung schon irgendwie ungerecht.

OK, ein kleiner Vergleich: 6000 Leute besuchen 19 Heimspiele, macht aufgerundet ca. 120000.
800 Plätze sind an 200 Tagen im Jahr in der Oper belegt, macht schon mal 160000.
Genaue Zahlen habe ich leider nicht zur Verfügung, aber ich denke, die Oper zieht doch etwas mehr Leute an.
was ich sagen will: Wir (Fußball) sind mMn einfach mal dran

Da geb ich Dir recht, dass Stadion hat es bitter nötig und die Chance ist einmalig.
Man könnte ketzerisch jetzt nämlich auch sagen: Macht die Oper dicht, dann können wir uns mind. 3 Stadien leisten.

Macht die Schulen und Kindergärten dicht, dann können wir uns sogar 2 Leisten, eine Leichtathletik-Arena und ein reines Fußballstadion. Und wenn die Kommunen von den Hartz IV Lasten befreit werden sieht es sogar richtig gut aus...
Naja, eine freiwillige Aufgabe, mehr nicht

Und wie laut wirst Du Schreien, wenn die Städte und Gemeinden all ihre Freiwilligen Leistungen streichen?
Zuletzt geändert von Michael am Mittwoch 4. Januar 2012, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.


Wer heute aufgibt, weiß nicht ob er es morgen doch geschafft hätte.

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Beitragvon VölligEgal » Mittwoch 4. Januar 2012, 08:51

Michael hat geschrieben:
OK, ein kleiner Vergleich: 6000 Leute besuchen 19 Heimspiele, macht aufgerundet ca. 120000.
800 Plätze sind an 200 Tagen im Jahr in der Oper belegt, macht schon mal 160000.


Da liegst Du mit den Opernplätzen aber weit daneben. Aber Oper hat schon ihre Berechtigung. Was ich mich jedoch frage - hat denn eine Frau Professor Assmann oder ein anderer "freier Wähler" einen ebenso großen Aufschrei bei den 12 Millionen/Jahr gemacht, die die Stadt für die Oper lockermacht? Da nimmt sich die Million, die das Stadion pro Jahr an Betriebskosten verschlingt, im Vergleich ja sehr bescheiden aus.

Macht die Schulen und Kindergärten dicht, dann können wir uns sogar 2 Leisten, eine Leichtathletik-Arena und ein reines Fußballstadion. Und wenn die Kommunen von den Hartz IV Lasten befreit werden sieht es sogar richtig gut aus..

Ein hinkender Vergleich, der auch von Profesor Assmann hätte kommen können. Es dürfte doch nun mitlerweile hinlänglich bekannt sein, dass nicht ein kindergarten, eine Schule, ein Hartz4-Empfänger auch nur einen Cent bekommen würde, wenn das Stadion nicht umgebaut werden würde. Es wird kein Geld aus diesen Bereichen abgezogen.

Und wie laut wirst Du Schreien, wenn die Städte und Gemeinden all ihre Freiwilligen Leistungen streichen?


Das müssen sie sowieso machen.


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Arokh
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Beitragvon Arokh » Mittwoch 4. Januar 2012, 09:38

VölligEgal hat geschrieben:
Michael hat geschrieben:
Ein hinkender Vergleich, der auch von Profesor Assmann hätte kommen können. Es dürfte doch nun mitlerweile hinlänglich bekannt sein, dass nicht ein kindergarten, eine Schule, ein Hartz4-Empfänger auch nur einen Cent bekommen würde, wenn das Stadion nicht umgebaut werden würde. Es wird kein Geld aus diesen Bereichen abgezogen.

Darum geht es ja gar nicht. Dass die Mittel zweckgebunden sind, sollte doch mittlerweile jeder kapiert haben. Es geht um die jährliche Unterhaltung des neuen Stadions - die liegt aber IMHO eher niedriger als beim alten - zumindestens würde mir kein Grund einfallen, wieso eine neue Arena mehr kosten sollte als das marode alte SWS - abgesehen mal von etwas Stromkosten für die fahrbaren Tribünen (wenn sie denn wirklich kommen sollten).


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 10:11

Da liegst Du mit den Opernplätzen aber weit daneben.

Inwiefern?
...hat denn eine Frau Professor Assmann oder ein anderer "freier Wähler" einen ebenso großen Aufschrei bei den 12 Millionen/Jahr gemacht, die die Stadt für die Oper lockermacht?

Wen interessiert denn die Meinung dieser Person bzw. dieser Partei und selbst wenn wir es wüssten, was hätte das hier zu suchen?
Ein hinkender Vergleich, der auch von Profesor Assmann hätte kommen können.

Ich mag es überhaupt nicht, wenn immer alles gegeneinander ausgespielt wird. Deshalb meine Reaktion genau so und nicht anders. Wer meint, dass man freiwillige Leistungen Kürzen sollte, der sollte sie dann aber bitte konsequenter Weise generell Kürzen oder Abschaffen und sich nicht die Rosinen herauspicken, die einem gerade genehm sind.
Es dürfte doch nun mitlerweile hinlänglich bekannt sein, dass nicht ein kindergarten, eine Schule, ein Hartz4-Empfänger auch nur einen Cent bekommen würde, wenn das Stadion nicht umgebaut werden würde. Es wird kein Geld aus diesen Bereichen abgezogen.

Das ist mir bekannt und was ich meinte, hab ich oben beschrieben.
Das müssen sie sowieso machen.

Was bitte?


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Beitragvon Edden » Mittwoch 4. Januar 2012, 10:16

Michael hat geschrieben:
aber wenn du mal vergleichst wie viele leute in die oper gehen und wie viele zum fußball, dann ist die gelderverteilung schon irgendwie ungerecht.

OK, ein kleiner Vergleich: 6000 Leute besuchen 19 Heimspiele, macht aufgerundet ca. 120000.
800 Plätze sind an 200 Tagen im Jahr in der Oper belegt, macht schon mal 160000.
Genaue Zahlen habe ich leider nicht zur Verfügung, aber ich denke, die Oper zieht doch etwas mehr Leute an.


ich habe auch keine zahlen zu hand. aber ich denke du überschätzt die anzahl der Opernbesucher heftig. 800 Leute and 200 Tagen :wow: ich war zu weihnachten in weimar in der oper (ja man durchaus block3 und oper mögen) . beste jahreszeit, besserer ort. da waren keine 300 Leute.
Michael hat geschrieben:
was ich sagen will: Wir (Fußball) sind mMn einfach mal dran

Da geb ich Dir recht, dass Stadion hat es bitter nötig und die Chance ist einmalig.

dann sind wir uns doch absolut einig.

Arokh hat geschrieben: Es geht um die jährliche Unterhaltung des neuen Stadions - die liegt aber IMHO eher niedriger als beim alten - zumindestens würde mir kein Grund einfallen, wieso eine neue Arena mehr kosten sollte als das marode alte SWS - abgesehen mal von etwas Stromkosten für die fahrbaren Tribünen (wenn sie denn wirklich kommen sollten).


naja die rasenheizung verschlingt wohl einiges an kosten. aber die ist eh schon (sinnloserweise) da.
ansonsten gibt es noch kein vollständiges modell also wohl auch keine berechnung der nötigen betriebskosten. reines spekulatiius.


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 10:43

ich habe auch keine zahlen zu hand. aber ich denke du überschätzt die anzahl der Opernbesucher heftig. 800 Leute and 200 Tagen ich war zu weihnachten in weimar in der oper (ja man durchaus block3 und oper mögen) . beste jahreszeit, besserer ort. da waren keine 300 Leute.

Also immer wenn ich in der Oper war war sie auch ausverkauft. Überschätzen tu ich da wohl nichts: die Oper hat 800 + 200 Plätze und hat an mehr als 300 Tagen im Jahr Vorstellungen. Deshalb fand ich 800 Plätze an 200 Tagen schon angemessen und wohl nicht zu tief angesetzt. Weihnachten ist vielleicht auch nicht der Maßstab für Veranstaltungen. Beispiel: Kinderpuppenspiel in EF, in der Woche vor Weihnachten komplett ausverkauft, in der Woche nach Weihnachten haben wir am Vorstellungstag problemlos Karten bekommen.


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Beitragvon VölligEgal » Mittwoch 4. Januar 2012, 11:09

Michael hat geschrieben:Inwiefern?

Mit Deiner Rechnung mit den 800 Opernplätzen, die an 200 Tagen im Jahr belegt sind

Wen interessiert denn die Meinung dieser Person bzw. dieser Partei und selbst wenn wir es wüssten, was hätte das hier zu suchen?

Bitte im Kontext mit den vorhergehenden Aussagen sehen. Wenn ich mir die ewigen kontroversen polemischen Diskussionen um die städtische Immobilie SWS ansehe, teilweise bis in den Stadtrat hinein, frage ich mich eben, warum das solch einen Staub aufwirbelt, wenn man mal sieht, dass die Oper jährlich 12 Millionen verschlingt und das völlig ok ist. Diese Person vertritt aber eine durchaus weit verbreitete Meinung in dieser Stadt und die Argumentation ähnelt Deiner hier gebrachten Meinung in Teilen schon.

Ich mag es überhaupt nicht, wenn immer alles gegeneinander ausgespielt wird. Deshalb meine Reaktion genau so und nicht anders. Wer meint, dass man freiwillige Leistungen Kürzen sollte, der sollte sie dann aber bitte konsequenter Weise generell Kürzen oder Abschaffen und sich nicht die Rosinen herauspicken, die einem gerade genehm sind.

Ok, wenn das Stadion nicht umgebaut werden würde und die Stadt in den nächsten 1-2 Jahren ca 10 Millionen , etwa das Doppelte vom städtischen Anteil beim Neubau, aufbringen müßte damit der Status Quo erhalten bleiben kann - Du meinst also, dass das der bessere Weg wäre und das solche Investitionen keinen Einfluss auf freiwillige Leistungen haben würden ? Oder soll man städtische Bauwerke dem Verfall preisgeben ? Warum halbiert man nicht die Zuschüsse für die Oper und erhöht entsprechend die Eintrittspreise ? Mit der frei werdenden Kohle könnten in Bibliotheken, Schwimmhallen usw. der Betrieb aufrecht erhalten werden.

Was bitte?

Das Streichen von freiwilligen Leistungen. Das hängt in keinem Zusammenhang mit dem Stadionumbau sondern mit der radikalen Kürzung von Landesgeldern für die Kommunen


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Michael
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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 12:58

Mit Deiner Rechnung mit den 800 Opernplätzen, die an 200 Tagen im Jahr belegt sind

Wie sähe denn Deine Rechnung aus?
Diese Person vertritt aber eine durchaus weit verbreitete Meinung in dieser Stadt und die Argumentation ähnelt Deiner hier gebrachten Meinung in Teilen schon.

Wie ich schon schrieb finde ich es nicht in Ordnung, wenn versucht wird, alles mögliche (und unmögliche) gegeneinander auszuspielen. Ich schrieb eigentlich nur, welche Konsequenzen man bedenken sollte, wenn man schreibt, dass man Zuschüsse für Projekte Streichen sollte. Mit der meinung der genannten Person aus dem Stadtrat gehe ich überhaupt nicht mit!
...wenn das Stadion nicht umgebaut werden würde und die Stadt in den nächsten 1-2 Jahren ca 10 Millionen , etwa das Doppelte vom städtischen Anteil beim Neubau, aufbringen müßte damit der Status Quo erhalten bleiben kann - Du meinst also, dass das der bessere Weg wäre..

Nein, das meine ich nicht und das habe ich auch nicht geschrieben. Also nun mal ganz deutlich: Ich bin für den Umbau.
...und das solche Investitionen keinen Einfluss auf freiwillige Leistungen haben würden

Ich hoffe doch, dass die Stadt ihren Anteil zusammen bekommt ohne gewisse Leistungen schmälern oder streichen zu müssen.
Oder soll man städtische Bauwerke dem Verfall preisgeben ?

Nein, wo liest Du denn sowas von mir?
Warum halbiert man nicht die Zuschüsse für die Oper und erhöht entsprechend die Eintrittspreise ?

Und genau das ist für mich 'gegeneinander Ausspielen'. Gegenfrage: Warum kürzt man nicht einfach auch die Zuschüsse für die von Dir genannten Bäder und Bibliotheken und erhöht die Eintrittspreise und Gebühren? Warum kürzt man nicht bei Kindergärten und Schulen und Erhöht im Gegenzug die Anteile der Eltern? Wieso brummt man dem FC Rot-Weiß nicht einfach eine höhere Stadionmiete auf, die er sich ja locker über Eintrittsgelder wieder reinholen könnte bzw. müsste?


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Beitragvon orbi » Mittwoch 4. Januar 2012, 13:49

Naja so schlecht war seine Rechnung nicht! 2009 waren es 168.000 Gäste in der Oper!
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Beitragvon Edden » Mittwoch 4. Januar 2012, 14:12

orbi hat geschrieben:Naja so schlecht war seine Rechnung nicht! 2009 waren es 168.000 Gäste in der Oper!
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:respekt: Michel


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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 14:35

*selber staun*


Wer heute aufgibt, weiß nicht ob er es morgen doch geschafft hätte.
Gast

Beitragvon Gast » Mittwoch 4. Januar 2012, 14:44

orbi hat geschrieben:Naja so schlecht war seine Rechnung nicht! 2009 waren es 168.000 Gäste in der Oper!
Quelle


Stimmt aber bitte nicht vergessen, dass zum Theater Erfurt zum Beispiel auch die Domstufenfestspiele und andere Veranstaltungen gehören, die garnicht in der Oper stattfinden. Zieht man mal die 1000en Zuschauer alleine der Domstufenfestspiele ab, sieht das schon etwas anders aus. Aber richtig, ich hatte nicht mit einer 6-stelligen Summe gerechnet, die jährlich in die oper pilgern

@Michael
Es soll nicht das eine gegen das andere ausgespielt werden. Allerdings ist es äußerst seltsam, dass der Umbau des SWS mit polemischen Seitenhieben begleitet wird und das Beispiel mit den Kindergärten mehr als einmal bemüht worden ist, während der Zuschuß für die Oper kommentarlos hingenommen wird. Hier wird mit unterschiedlichem Maß gemessen.
Gewisse Leistungen, so wie Du das nennst, werden in jedem Falle gekürzt, weil Erfurt einige große Löcher zu stopfen hat. Das hat aber nichts mit dem Stadion zu tun.


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Beitragvon Michael » Mittwoch 4. Januar 2012, 15:56

Es soll nicht das eine gegen das andere ausgespielt werden.

Nur leider tun das einige in der Politik und auch hier allzu gern. Leider.
Allerdings ist es äußerst seltsam, dass der Umbau des SWS mit polemischen Seitenhieben begleitet wird und das Beispiel mit den Kindergärten mehr als einmal bemüht worden ist, während der Zuschuß für die Oper kommentarlos hingenommen wird. Hier wird mit unterschiedlichem Maß gemessen.

Dies ist richtig und deshalb sollte man sowas eben auch nicht tun. Zudem vergleichen diese Leute auch Äpfel mit Birnen, sprich Geldtöpfe, die nichts miteinander zu tun haben. Natürlich wird die Stadt belastet und dies fällt ihr schwer. Aber die Belastung käme ja so oder so auf sie zu. Ich bin aber auch dafür, dass sich die Stadt nicht an der Nase herumführen lassen sollte, damit sie nicht am Ende auf horrenden Kosten sitzen bleibt, was den Betrieb der Arena angeht. Deshalb muß ein sehr gutes Nutzungskonzept her und das neue Stadion auch gut ausgelastet sein.
Gewisse Leistungen, so wie Du das nennst, werden in jedem Falle gekürzt, weil Erfurt einige große Löcher zu stopfen hat. Das hat aber nichts mit dem Stadion zu tun.

Richtig.


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Beitragvon Christian » Mittwoch 4. Januar 2012, 18:11

Und wie laut wirst Du Schreien, wenn die Städte und Gemeinden all ihre Freiwilligen Leistungen streichen?


Kommt drauf an. Nicht auf meine Interessen, aber auf die Lobby. Die ist schon immer dafür verantwortlich, wie das Geld verteilt wird.

Ich glaube, an eine Kinderkrippe wird keiner gehen, Theater/Oper.......wohl weniger, Bibo, Bäder, Museum, Sport.....schon eher. Aber auf die freiwilligen Leistungen will keiner verzichten, denn die sind ein Zeichen der Lebensqualität. Deshalb hat das Land auch ein paar Euro mehr wieder an die Städte "rausgerückt".


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Beitragvon Tipper » Mittwoch 4. Januar 2012, 22:34

Hier auch noch ein Interview mit OB Bausewein --->HIER<----

Im Februar entscheidet dann die Stadt also entgültig, ob sie 4,8 Mio Euro ausgibt. Bausewein dazu: "Das wird eine echte Hürde sein, da mache ich mir nichts vor".
Zuletzt geändert von Tipper am Mittwoch 4. Januar 2012, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.


Norgederzufaulistzumanmelden

Beitragvon Norgederzufaulistzumanmelden » Donnerstag 5. Januar 2012, 11:17

Noch ne Abstimmung? Das ist ja wie in der Ostzone das so oft abgestimmt wird bis das Ergebniss passt...............


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Beitragvon Webtroll Mimi » Donnerstag 5. Januar 2012, 13:16

Norgederzufaulistzumanmelden hat geschrieben:Noch ne Abstimmung? Das ist ja wie in der Ostzone das so oft abgestimmt wird bis das Ergebniss passt...............

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