Unsere Jungs gewannen heute verdient mit 1:0 gegen den Tabellenführer aus Münster. Das goldene Tor erzielte Sebastian Tyrala in der 30. Minute per Freistoß. Die erste Halbzeit war eher zäh. Man spürte den Respekt beider Mannschaften voreinander. Das war Bundesliga-Schiedsrichter Sippel scheinbar zu langweilig, so beschloss er also, durch wahnwitzige Entscheidungen etwas Pfeffer ins weite Rund zu bringen. Die Reihe von Fehlentscheidungen begann beim Pass von Kevin Möhwald auf Carsten Kammlott. Kammlott stand völlig frei vor dem Münsteraner Tor, wurde aber wegen einer angeblichen Abseitsposition zurückgepfiffen. Dann die 30. Spielminute: Juri Judt gewinnt im Mittelfeld den Ball und spielt mit Okan Aydin einen schönen Doppelpass. Der wird dort von den Beinen geholt - Freistoß für den RWE. Korrekte Gelbe Karte - Fehlanzeige. Sebastian Tyrala nimmt sich den Ball und schießt ihn humorlos in den Winkel - siehe Video unten. Kurz vor der Pause bequemte sich dann auch der Tabellenführer mal vor unser Tor. Den Freistoß von halblinks konnte Philipp Klewin allerdings bequem mit „der Mütze fangen“.

Die zweite Halbzeit begann Münster dann allerdings sehr druckvoll. Allerdings reichte es nie, um Phillip Klewin zum Eingreifen zu zwingen. In der 54. Minute dann das erste Lebenszeichen unserer Jungs. Kevin Möhwald ließ einen Pass von Rafael Czichos gekonnt durch - Carsten Kammlotts Linksschuss ging allerdings deutlich drüber. Den kann man mal machen. Kurz darauf wieder Rot-Weiß. Kevin Möhwalds Fernschuss geht rechts unten vorbei. Dann kommt Münster zur größten Chance im Spiel. Bischhoff flankt von der linken Seite in die Mitte, wo Steve Gohouri zwar sein Kopfballduell gewinnt, allerdings wird Piossek in der Mitte völlig alleingelassen. Glücklicherweise schoss der kläglich am Kasten vorbei. Danach nur noch zwei Chancen unserer Jungs. Rafael Czichos spielte sich auf der linken Seite schön durch, sein Schuss in die linke Ecke konnte Schulze Niehues allerdings festhalten. Nach einer Flanke von Christoph Menz konnte Simon „Hooligan“ Brandstetter keinen Druck mehr hinter seinen Kopfball bekommen - drüber. Sportlich war es das - Rot-Weiß gewinnt das neunte (von elf) Heimspiel der Saison. Allerdings hatte der feine Herr Bundesliga-Schiedsrichter noch einen. Während eines Konters lief Simon Brandstetter allein auf das Tor der Preußen zu. Beim Rauslaufen versprang Torhüter Schulze Niehues der Ball, sodass Simon Brandstetter in den Zweikampf ging. Der Preußen-Torhüter ging dabei ganz klar mit gestrecktem Bein in den Zweikampf und traf Simon Brandstetter an der Brust. Nach dem Maßstab, den Sippel in den vorherigen Zweikämpfen anlegte, muss dass eine Rote Karte zur Folge haben, da er eine klare Torchance verhindert. Nach meinem Maßstab „gefährliches Spiel“ und Gelb. Herr Sippel entschied sich erwartungsgemäß für „weiterspielen“ - es gab also Abstoß. Das war nur eine weitere Fehlentscheidung auf einer langen Liste. Der Skandal folgte danach. Während Brandstetter benommen liegenblieb, forderte Sippel bei unterbrochenem Spiel (!) den Preußen-Torhüter auf, den Abstoß auszuführen. Der wollte eigentlich warten, bis Brandstetter behandelt werden konnte, lies sich die Chance aber nicht nehmen, das Spiel fortzusetzen. Vielleicht sollte der DFB mal überlegen, Schiedsrichter, die in der 1. Liga extrem schwache Leistungen bringen wie Herr Sippel (2x in Folge Note 5), pausieren zu lassen und nicht ihren Mist in den Ligen darunter zu verzapfen. Am Ende kann uns das Gepfeiffe ziemlich egal sein, weil wir gewonnen haben. Allerdings scheint Herr Sippel uns nicht gerade leiden zu können, gerade wenn ich an das Spiel in Wiesbaden denke.

Aufstellung
Klewin - Czichos, Laurito, Gohouri, Odak - Tyrala (64. Menz), Judt - Aydin (85. Bichler), Möhwald (69. Brandstetter), Bukva - Kammlott

Gelbe Karte: Odak (3.)
Zuschauer: 6.451


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