Unsere Jungs verloren am 11. Spieltag mit 1:3 gegen den SV Wehen-Wiesbaden.

Das Spiel begann auf beiden Seite sehr verhalten, Wiesbaden wartete auf Konter, wir machten zwar das Spiel nach vorn, aber Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Das erste Mal gefährlich wurde es in der 6. Minute, als Philipp Klewin gleich zwei Bälle halten musste und der Nachschuss der Wiesbadener nur knapp unser Gehäuse verfehlte. Danach waren wir gleich zweimal gefährlich, als Brückners Schuss von der Wiesbadener Abwehr geblockt wurde und Samir Benamar völlig freistehend am Torhüter scheiterte. Das hätte die Führung sein müssen. Kurz vor der Pause waren die Gäste nochmal gefährlich, Schäffler brachte den Ball aber nicht an André Laurito vorbei. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden in die Pause.

In der zweiten Halbzeit nutzen die Hessen dann ihre Chancen eiskalt. Schäffler erzielte in der 50. den Führungstreffer zum 0:1 nach einem schnell ausgeführten Freistoß und legte in der 62. Minute dann mit dem 0:2 noch nach. In beiden Fällen wurde unsere Abwehr überrannt und sah äußerst schlecht aus. In der 75. Minute dann der Anschluss durch Elias Huth, der nach einem Billiard-Zuspiel von Christopher Bieber eiskalt verwandelte. Nun ging ein Ruck durch die Mannschaft uns sie warf nochmal alles nach vorn. Nur zwei Minuten später durfte der Wiesbadener Ruprecht vorzeitig duschen gehen, als er den ausichtsreich durchgestarten Huth zu Fall brachte. Den anschließenden Freistoß hätte Bieber fast zum Ausgleich genutzt, doch sein Kopfball ging am Tor vorbei. So machte Wiesbaden das, was sie am Besten können: Sie konterten uns eiskalt aus. So erzielte Mrowca das 1:3 nach einem Konter in der 86. Minute. Allerdings hätte dieses Tor niemals zählen dürfen, weil Vorlagengeber Diawusie kilometerweit im Abseits stand. Das war der Schlusspunkt in einem Spiel, in dem der Gegner (mal wieder) nicht mehr tat, als er musste um die Punkte einzufahren.

Fazit: Wer vorne seine wenigen Möglichkeiten nicht nutzt, muss wenigstens hinten sicher stehen, wenn er punkten will. Das war heute nicht der Fall, ganz im Gegenteil, gerade bei den ersten beiden Toren sah die Hintermannschaft sehr schlecht aus.

Ausblick: Nächste Woche geht es im Thüringenpokal nach Jena, danach spielen wir beim Tabellendritten Fortuna Köln. Auf das Pokalspiel möchte ich nicht näher eingehen, aber in Köln hängen die Trauben sicherlich sehr hoch und ich erwarte dort nichts. Bleibt nur zu hoffen, dass die Konkurrenz nicht punktet und wir den Abstand so klein wie möglich halten. Aber vielleicht gelingt uns ja doch eine Überraschung in Köln.

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