Durch ein frühes Tor von Ahmed Waseem Razeek in der 2. Spielminute gewannen unsere Jungs mit 1:0 an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück.

Stefan Krämers taktisches Konzept ging von Beginn an auf. Er wollte „Feuer mit Feuer bekämpfen“ und überraschte die Osnabrücker damit vollkommen. Bereits in der 1. Spielminute spielten sich unsere Jungs die erste Chance heraus. Kammlott blieb sein derzeitiges Abschlusspech aber treu: Osnabrücks Torhüter Gersbeck hielt den Ball. Nur eine Minute später gelang dann aber die Führung, als Luka Odaks Einwurf zu Carsten Kammlott kam und der scharf in die Mitte flankte. Dort kam Merveille Biankadi zwar an den Ball, traf ihn aber nicht richtig. Dadurch sprang der Ball zu Ahmed Waseem Razeek, der die Kugel mit Links im Osnabrücker Tor unterbrachte. Unsere Jungs machten nun weiter Druck statt sich - wie so oft - zurückzuzuiehen. Elias Huths Kopfball nach einer Flanke von Luka Odak ging nur knapp drüber. Osnabrück fiel über die gesamten 90 Minuten nicht viel ein. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn wir unsere Konter auch nur etwas besser ausgespielt hätten. Wahrscheinlich wäre das Spiel zur Halbzeit bereits entschieden gewesen. Aber wir ließen diese Konterchancen allesamt liegen.

Osnabrück brachte auch in der zweiten Halbzeit nicht viel zustande und versuchte sich ausschließlich mit Fernschüssen oder Standards. Doch dann hatten wir endlich mal etwas Glück, als Schiedsrichter Jöllenbeck ein Foul von Menz nicht ahndete. Menz stellte das Bein (etwas naiv) raus und Alvarez ließ sich (wie üblich) drüberfallen. Ein Elfmeter, der durchaus vertretbar gewesen wäre. Defensiv standen wir weiter sehr gut uns ließen eigentlich nichts zu. Offensiv versuchten wir es weiter mit Kontern, schafften es aber nicht, ein weiteres Tor zu erzielen, weil Biankadi einmal den Ball in die Wolken jagte und einmal mit etwas Pech nur den Pfosten traf.  Auch Luka Odak vermochte den Sack nicht zuzumachen, als er nach einem Konter völlig frei vor dem Osnabrücker Tor auftauchte. Gersbeck klärte seinen Schuss zur Ecke. Osnabrück kam gegen Ende noch zu drei guten Möglichkeiten, zweimal vergab der eingewechselte Alvarez aber die Chance zum Ausgleich. So hieß es für uns zittern bis zum Schluss, denn in der 95. Minute kam Osnabrück zu einer Vierfachchance, aber entweder Philipp Klewin oder ein Abwehrbein konnten retten.

Fazit: Am Ende gewinnen wir etwas glücklich aber auch nicht unverdient in Osnabrück. Chancen gab es jedenfalls auf beiden Seiten genug. Die Defensive hielt stand und Krämers Taktik früh drauf zu gehen ging auf.

Ausblick: In der Tabelle liegen wir jetzt auf Platz 11 und haben aus acht Spielen neun Punkte geholt. Am Mittwoch haben wir gegen Unterhaching zu Hause die Chance, die Bilanz weiter zu verbessern und den Abstand auf die Abstiegsplätze (derzeit zwei Punkte) weiter zu vergrößern.

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