Am 32. Spieltag der 3. Liga-Saison haben unsere Jungs den 5-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegplatz mit einem 0:0 beim SV Wehen-Wiesbaden verteidigt.

Stefan Krämer musste die Startelf gleich auf mehreren Positionen umstellen. Mit Jens Möckel und Christoph Menz waren zwei Abwehrspieler wieder spielberechtigt, dafür fielen mit Sebastian Tyrala und Carsten Kammlott gleich zwei Offensivkräfte aus. Da auch beim Gegner zwei offensive Stammspieler fehlten, konnte man dieses Spiel genau so erwarten. Nämlich sehr ereignisarm. Die Wiesbadener kamen häufig per Fernschüssen oder Standards zum Abschluss, bei uns ging nach Vorn auch nicht wirklich viel, in Halbzeit eins war die gefährlichste Aktion, als ein Wiesbadener den Ball fast ins eigene Tor gelenkt hätte. Wiesbadens Torhüter konnte den Ball gerade noch zur Ecke lenken.

In der zweiten Halbzeit wurden unsere Jungs dann etwas zwingender, weil sie mehr über die Flügel kamen und Wiesbaden so besser unter Druck setzen konnten. So kam es auch zu der einzigen strittigen Szene im Spiel, als die Jungs die Wiesbadener hoch pressten und Uzan nach einem Ballgewinn auf das Tor zuläuft und vor dem Wiesbadener Torhüter an den Ball kam. Der kam angerauscht und trifft erst Uzan, dann den Ball. Sicherlich eine schwierige Entscheidung, aber den Elfmeter kann man geben. Wiesbaden blieb bei Standards gefährlich, aber unsere Abwehr war immer zur Stelle, wenn es darauf ankam. Wir hatten am Ende auch noch einige gute Offensivaktionen, an allen war Okan Aydin beteiligt. Nach seinem Freistoß köpfte Erb den Ball auf die Wiesbadener Kiste - der Torhüter konnte zur Ecke klären. Kurz darauf versuchte es Aydin dann selbst, sein Schuss ging aber weit drüber. Aydin zum Dritten gab es dann beim nächsten Freistoß, als wieder der Wiesbadener Torhüter zur Ecke klären konnte. Die letzte Aktion schloss Aydin per Volley-Aufsetzer ab - diesmal hielt der Wiesbadener Schlussmann den Ball sogar fest.

Fazit: Durch den Punktgewinn und den 3:0-Sieg des SC Paderborn gegen den FSV Frankfurt haben wir den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz bei 5 Punkten gehalten.

Ausblick: Am nächsten Sonnabend kommt dann mit Holstein Kiel ein Aufstiegsaspirant ins Steigerwaldstadion. Das wird natürlich schwer, aber es gilt, den Vorsprung zumindest zu halten oder gar auszubauen.

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