Einen extrem wichtigen Sieg fuhren unsere Jungs gegen den Tabellenvierten aus Osnabrück ein. Dabei begannen die Osnbrücker stark und hatten mehr vom Spiel. Doch kurz vor der Pause traf Daniel Brückner zum 1:0.

Liridon Vocaj gesperrt, Carsten Kammlott verletzt. Daher musste Trainer Stefan Krämer umstellen - er brachte Luka Odak und Tugay Uzan. Ansonsten lief die gleiche Mannschaft auf, wie in Paderborn. Osnabrück begann druckvoll, konnte sich aber keine wirklichen Torchancen herausspielen. Gefährlich wurde es in Halbzeit eins nur einmal, als Wriedt einen geschundenen Freistoß (einer von vielen) an den Pfosten setzte. Da wäre Philipp Kewin machtlos gewesen. Kurz vor der Pause, vollkommen aus Vakkum der Spielkultur, blitze auf, was die Jungs zu leisten im Stande sind. Eine Passstaffette im Mittelfeld brachte Daniel Brückner auf die linke Seite zu Luka Odak, der den Ball mit links in den Rücken der Abwehr zurück zu Brückner spielte. Der stand völlig frei und versenkte den Ball mit Links in die Maschen. Zur Pause stand eine glückliche Führung, die aber voller Engagement erkämpft wurde. Es scheint, die Mannschaft hat verstanden, worum es geht. Gras fressen, Gras fressen, Gras fressen. Dann steht das ganze Stadion auch hinter ihr.

Osnabrück gelang auch in der zweiten Halbzeit nicht wirklich viel - und das trotz der vielen Geschenke vom ultrakleinlichen Schiedsrichter. Am Ende gab es in der zweiten Halbzeit genau zwei Torchancen, doch die vergaben Sebastian Tyrala völlig freistehend in der 63. Minute und Samir Benamar kurz vor Schluss. Kennt ihr das, wenn ihr euch bei Rot-Weiß-Spielen schon 20 Minuten vor Schluss zurücklehnen könnt weil das Ding durch ist? Ich auch nicht. So durfte noch ordentlich gezittert werden. Wir wären eben nicht wir, wenn es anders wäre.

Fazit: Klasse kämpferische Leistung. Spielerisch Luft nach oben, die Konter müssen deutlich besser ausgespielt werden. Aber das ist mir ehrlich gesagt gerade vollkommen egal, nur Punkte bringen uns weiter.

Ausblick: Sonnabend geht's zum schwächelnden Tabellenführer nach Duisburg. Nikolaou ist gesperrt, Vocaj kehrt zurück. Carsten Kammlott dürfte weiter ausfallen. Trotzdem sollten wir dort Vollgas geben, schließlich erwartet jeder eine Niederlage. Das Duisburg aber nicht unschlagbar ist, zeigen die letzten beiden Spiele.

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