SSV Jahn Regensburg - FC Rot-Weiß Erfurt 0:1

Dank eines Traumtores von Carsten Kammlott und einem starken Philipp Klewin haben unsere Jungs mit 1:0 beim SSV Jahn Regensburg gewonnen. Dass es bis zum Ende spannend blieb, dafür sorgte unsere unzureichende Chancenverwertung und der schwache Schiedsrichter. Aber der Reihe nach:

Die Geschichte der ersten Hälfte ist schnell erzählt, denn eigentlich gab es nur eine echte Torchance. Diese vergab Carsten Kammlott, als er völlig allein auf den gegnerischen Torhüter zulief. Normalerweise macht er solche Dinger, aber diesmal nicht - Pentke hielt. Ansonsten war in der 1. Halbzeit von beiden Teams nicht viel zu sehen, allein Schiedsrichter Schütz machte mit seiner zweifelhaften Regelauslegung etwas auf sich aufmerksam. Beispielsweise in 37. Minute, als Kolja Pusch an unserer Eckfahne Jannis Nikolaou von hinten und ohne Chance auf den Ball umsenste. Für mich ist das glatt Rot, ohne jegliche Diskussion. Pusch kam mit Gelb davon. Aber auch sonst glänzte der Herr in Gelb mit einer nach oben offenen Zweierlei-Maß-Skala - bspw. Christopher Bieber bekam nahezu jeden Zweikampf abgepfiffen.

Anfang der zweiten Halbzeit drückten unsere Jungs die Regensburger in ihre eigene Hälfte und erspielten sich einige Möglichkeiten durch Samir Benamar, Luka Odak, Christopher Bieber und Sebastian Tyrala. Als Belohnung unserer Angriffsbemühungen erzielte Carsten Kammlott dann per Traumhaften Linksschuss in den Winkel das 1:0. Die Flanke dazu kam von der rechten Seite nach einem Zusammenspiel zwischen Sebastian Tyrala und Luka Odak.


Chancentechnisch waren wir insgesamt die klar bessere Mannschaft, von Regensburg war - die letzten fünf Minuten mal ausgenommen - nichts zu sehen. Wir hingegen hatten nach dem Führungstor mit Carsten Kammlott (2x) und Sebastian Tyrala drei Riesendinger, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. So kam es natürlich wie es kommen musste, Schiri Schütz griff wieder in das Geschehen ein: Eine „Aktion“ von Jannis Nikolaou veranlasste den Herrn in Gelb auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Nach dem Spiel in Münster also der nächste Witz-Elfmeter gegen uns. Fakt ist, gäbe es Haltungsnoten für schönes Fallen ohne gegnerische Einwirkung, Regensburg hätte haushoch gewonnen. Fallen können sie ganz prima.

Bei Philip  Klewin muss man sich bedanken, dass er die Eier in der Hose hat, den Schützen vor dem Elfmeter so aus dem Rhythmus zu bringen. Der hatte sich den Ball schon zurecht gelegt, als Klewin ihn sich nochmal mitnahm, um ihn zu verzaubern. Gelb nahm er dafür sicher gern in Kauf, vorallem nach der Ausführung des Elfmeters. Geipl ließ sich mutmaßlich von Klewin irritieren, schließlich landete der Ball am Pfosten. Aber auch danach war Klewin nochmal im Blickpunkt, als er mit einer Rettungstat das Ergebnis über die Zeit rettete.

Fazit: Wir siegen vollkommen verdient in Regensburg, auch wenn wir den Sack natürlich viel früher hätten zumachen müssen. Am Ende können wir uns bei Philipp Klewin bedanken, dass wir nicht noch zwei Punkte haben liegenlassen. In der Tabelle sind wir nun auf den 13. Platz vorgerückt - mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Nächsten Sonnabend kommt dann der Tabellennachbar aus Rostock zu uns ins Steigerwaldstadion. Ein Sieg würde für etwas Entspannung sorgen, da wir dann auf jeden Fall auch die Kogge überholen würden.

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