SC Preußen Münster - FC Rot-Weiß Erfurt 4:0

Einen Tag zum Vergessen erwischten unsere Jungs in Münster. Zu Beginn des Spiels wartete Trainer Stefan Krämer mit einer Faustdicken Überraschung auf: Daniel Brückner spielte in der Innenverteidigung, da insgesamt vier Innenverteidiger ausfielen. Brückner kam mit seiner Rolle mal so gar nicht zurecht, denn bereits nach 41. Minuten war das Spiel durch.

Nach Rizzi (15.) und dem unglücklichen Eigentor von Erb (33.) erzielte Warschewski zu diesem Zeitpunkt das 3:0. Krämer zog seine Lehren aus dem Experiment Brückner und brachte zur Pause Jonas Struß für Theo Bergmann. Brückner spielte von nun an im linken Mittelfeld. Ob es nun an der Umstellung lag, oder daran, dass Münster nun nicht mehr machen musste, spielt dabei keine große Rolle. Das vierte Gegentor bekamen wir durch einen Witzelfmeter, als sich einer der Münsteraner im Zweikampf mit Struß plump fallen ließ. Bischoff verwandelte das Geschenk souverän.

Was bleibt? Eine bittere und hochverdiente Klatsche, weil einfach gar nichts stimmte. Hinten ein Hühnerhaufen, Vorne vollkommen harmlos. Es war zu erwarten, dass wir irgendwann mal eine Klatsche bekommen. Aber ausgerechnet bei so einer Hungertruppe? Münster hat nicht nur das Sechspunkte-Spiel gewonnen, sondern auch noch acht Tore auf uns gutgemacht. Die Klatsche setzt uns für das Heimspiel gegen Chemnitz wieder richtig unter Druck, da der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur noch vier Punkte beträgt. Aber wir sollten dennoch die Ruhe bewahren. Wir spielen von Anfang an gegen den Abstieg - nicht mehr und nicht weniger.

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