FC Rot-Weiß Erfurt - SV Wehen-Wiesbaden

Unsere Jungs gewannen das Heimspiel vor knapp 5.000 Zuschauern gegen den SV Wehen-Wiesbaden mit 1:0. Das goldene Tor erzielte Christoph Menz nach einer Ecke.

Wiesbaden war vor dem Spiel immerhin die zweitbeste Auswärtsmannschaft der gesamten Liga. Doch das half ihnen heute auch nichts. Vollkommen harmlos - bis auf zwei Situationen, die Philipp Klewin entschärften konnte. Aber fangen wir von vorne an:

Zu Beginn dominierten wir das Spiel klar und spielten uns teilweise mit tollen Kombinationen durch die Wiesbadener Abwehr. Die erste Chance hatte Carsten Kammlott nach einer schönen Kombination über Pablo Pigl und Sebastian Tyrala. Sein Linksschuss in der 15. Minute verfehlte das Tor aber. Theodor Bergmanns Freistoß in der 27. Minute konnte Wiesbadens Schlussmann gerade so zur Ecke lenken. Zwei Minuten später kam Carsten Kammlott nach einer Flanke von Mikko Sumusalo zum Kopfball - wieder hielt der Torhüter. In der 30. Minute dann die Führung: Nach einer einstudierten Ecke von Sebastian Tyrala erzielte Christoph Menz per Rechtsschuss das 1:0 für unsere Farben.

Jetzt kamen die Wiesbadener etwas besser ins Spiel und hatten ihre erste Torchance im Spiel, als Müller von der Strafraumlinie abdrückte. Klewin hielt die Kugel mit dem Brustkorb. Mit 1:0 ging es also in die Pause. Kurz nach dem Wiederanpfiff gab es ca. 20 Meter vor dem Tor Freistoß für uns. Sebastian Tyrala nahm sich der Kugel an und ballerte sie an die Latte. In der 60. Minute flog bei den Wiesbadenern nun endlich Andrist mit Gelb-Rot vom Platz. Er war schon in Halbzeit eins immer wieder mit seinem rohen Spiel aufgefallen, und hätte eigentlich schon viel eher vom Platz gehört. Unsere Jungs versuchten nun die Zeit runterlaufen zu lassen und mussten nur noch eine Szene überstehen. In der Schlussminute tauchte plötzlich der Wiesbadener Torhüter völlig frei vor Philipp Klewin auf - doch dieser konnte auch diesen Ball entschärfen.

Fazit: Der Sieg ist hochverdient und eigentlich 2-3 Tore zu niedrig. Aber egal. Drei Punkte sind drei Punkte. Am besten hat mir heute Sebastian Tyrala gefallen, immer unterwegs, Vorne oftmals der erste der draufging und mit einer sehr guten Übersicht. Ansonsten war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn ich vor dem Spiel etwas verwundert darüber war, das Mikko Sumusalo für Luka Odak spielte. Sumusalo hat seine Sache aber gut gemacht, und seine Aufstellung somit gerechtfertigt. Nächste Woche spielen wir dann in Kiel. In der Tabelle liegen wir jetzt auf Platz 13, mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und ganzen drei Punkten Rückstand auf Platz 3. Das zeigt, wie eng diese Liga wirklich ist.

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