FC Rot-Weiß Erfurt - 1. FC Magdeburg 1:0

Am 11. Spieltag beendeten unsere Jungs ihre Durststrecke nach vier sieglosen Spielen. Im Vergleich zum letzten Ligasspiel bei Mainz 05 II musste Stefan Krämer umstellen: Für den verletzten Mario Erb rückte Christoph Menz auf die Innenverteidigerposition. Für Menz wechselte Luka Odak von der linken Abwehrseite nach rechts und Mikko Sumusalo lief auf Odaks früherer Position auf.


Das Spiel begann gut: Okan Aydin prüfte direkt in der ersten Minute Magdeburgs Schlussmann, mehr als ein Schüsschen kam dabei aber nicht zu Stande. Aber es zeigt von Beginn an, wohin die Reise ging. Nach zehn Minuten dann das erste Mal spielerischer Glanz in unserer Hütte: Daniel Brückners Doppelpass mit Theo Bergmann folgte der Doppelpass mit Carsten Kammlott. Sein anschließender Schuss ging zwar relativ deutlich am Tor vorbei - doch es zeigte, dass Magdeburgs Abwehr verwundbar war.

Nun zeigten sich auch die Magedburger einmal. Ernsts Schuss war aber kein Problem für Philipp Klewin. Das sah wenige Minuten später schon anders aus, als Christopher Handtke nach einem Freistoß völlig frei am Fünfmeterraum zum Kopfball kam. Klewin kam entweder zu spät oder zu früh raus - je nach Sichtweise. Glücklicherweise verfehlte der Kopfball das Tor. Dann der nächste Schreckmoment: Carsten Kammlott musste scheinbar mit einem eingeklemmten Nerv ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle! Für ihn kam Christopher Bieber ins Spiel.

Nun waren wir wieder am Drücker: Liridon Vocajs Fernschuss ging noch knapp drüber. Nur wenige Minuten machte es Daniel Brückner etwas besser: Nach Okan Aydins schnell ausgeführten Freistoß zog der Kapitän mit links ab - Glinker konnte den Ball nur zur Seite abwehren, wo er von Mikko Sumusalo direkt wieder in die Mitte zu Theo Bergmann gepasst wurde. Der dribbelte kurz und zog dann ab - diesmal konnte Glinker den Ball zur Ecke abwehren. Kurz vor der Pause wurde es wieder spielerisch. Bergmann nahm das Magdeburger Mittelfeld aus und spielte nach Außen auf Okan Aydin. Der ging an der Außenlinie entlang und passte auf den mitgelaufenen Bergmann welcher mit der Hacke auf Sebastian Tyrala ablegte. Der zog mit links ab - der Ball strich denkbar knapp am Magdeburger Kasten vorbei. Zur Pause wäre eine Führung für uns schon verdient gewesen.

Die zweite Hälfte begann wie die erste aufhörte: Mit einem klasse ausgespielten Konter über Aydin, Brückner, Tyrala und wieder Aydin. Leider kam Aydin am Ende nicht mehr ganz an den Ball, aber es zeigte, was in dieser Mannschaft steckt. Dann kam ein Magdeburger nach einer Ecke zum Kopfball - knapp vorbei. Der nächste Eckball war dann schon deutlich gefährlicher, als Philipp Klewin den Ball von der Linie kratzte und Tyrala ihn zu kurz klärte, fasste sich der Magdeburger Löhmannsröben ein Herz und zog aus knapp 30 Metern ab. Der Ball streifte die Latte und vorbei war Magdeburgs größte Chance im Spiel.

In der 82. Minute dann die Erlösung: Okan Aydin wurde im linken Mittelfeld gefoult, und führte den Freistoß (wie schon in Halbzeit 1) schnell aus. Er passte auf Sebastian Tyrala und dessen punktgenaue Flanke köpfte Sturmtank Christopher Bieber zum vielumjubelten 1:0 in die Maschen. Unsere Jungs mussten noch eine Ecke der Magdeburger in der 94. Minute überstehen, doch Jannis Nikolaou beförderte den Ball per Kopf aus der Gefahrenzone.

Fazit: In einem bis zum Schluss spannenden Spiel gewannen unsere Jungs verdient. Die zusammengefriemelte Abwehr ließ dabei nicht viel zu, vorallem Christian Beck wurde von Not-Innenverteidiger Christoph Menz quasi vollkommen aus dem Spiel genommen. Die Mannschaft überzeugte über weite Strecken auch spielerisch, allerdings sind mit Carsten Kammlott, Daniel Brückner und Theo Bergmann gleich drei Spieler verletzt vom Platz gegangen. Hoffen wir, dass die drei am nächsten Sonntag bei Bremen II wieder zur Verfügung stehen.

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