SC Fortuna Köln - FC Rot-Weiß Erfurt 1:3

Durch Tore von Christoph Menz, Carsten Kammlott und Sebastian Szimayer gewannen unsere Jungs mit 3:1 bei Fortuna Köln. Stefan Krämer musste vor dem Spiel auf zwei Positionen umstellen. André Laurito und Jannis Nikolaou fielen verletzungsbedingt bzw. gesperrt aus. Dafür kam Jens Möckel in der Innenverteidigung und Juri Judt im zentralen Mittelfeld zum Einsatz. Spielen konnte hingegen der vom Schüttelfrost geplagte Carsten Kammlott. Er wurde nach seinem Tor in der Halbzeit ausgewechselt.

 

Der Sieg war aus meiner Sicht absolut verdient. Von Beginn an zeigten sich unsere Jungs konzentriert und vor allem effektiv. Gerade bei den Standards brannte es meist lichterloh im Kölner Strafraum. So war es nicht verwunderlich, dass wir nach einer Ecke mit 1:0 in Führung gingen. Okan Aydin schlug die Ecke von der rechten Seite auf den Fünfmeterraum. Dort konnte sich Christoph Menz von seinem Gegenspieler lösen und traf per Direktabnahme (19.). Nur neun Minuten später dürfte Philipp Klewin seinen Kritikern dann den Wind aus den Segeln genommen haben. Seinen weiten Abschlag verwertete Carsten Kammlott, als er den Ball per Kopf über den gegnerischen Torhüter lupfte. Das gibt einen fetten Assistpunkt für Klewin. Unsere Jungs hatten das Spiel weiterhin im Griff, auch wenn Klewin gegen Königs noch mal retten musste.

Dann verletzte sich der omnipräsente Daniel Brückner am Knie und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Theo Bergmann.  Köln erhöhte kurz vor der Pause den Druck und wurde nach einer Ecke (per Kopf) und nach einem Freistoß (per Fernschuss) etwas gefährlich. Direkt vor dem Halbzeipfiff dann der - völlig unnötige - Anschlusstreffer. Dahmani kam völlig frei zum Abschluss und traf. Dann war Halbzeit und Carsten Kammlott kam nicht wieder aufs Feld - für ihn stürmte nun Sebastian Szimayer. Offensiv der beiden besten Spieler beraubt konzentrierten wir uns nun auf die Defensive. Aber Szimayer war trotzdem direkt im Spiel drin und erarbeitete sich Chancen. Sein Alleingang auf das Kölner Tor wurd kurz vorm einnetzen mit einer (fairen) Grätsche beendet. Danach zwang er Poggenborg im Kölner Tor mit einem Kopfball zu einer Glanzparade. In der 59. Minute belohnte er sich dann aber selbst. Nach einer Ecke von Okan Aydin brachte Tyrala den Ball wieder in die Mitte, wo Theo Bergmann den Ball in Richtung Szimayer weiterleitete der ihn mit einem Flugkopfball - knapp über der Grasnarbe - im Tor unterbrachte.

Damit war der letzte Elan der Kölner gebrochen, Philipp Klewin musste nur noch einmal eingreifen, als er mit einem großartigen Reflex den Ball mit einer Fußabwehr von der Linie kratze. Wir hingegen wurden durch Sebastian Szimayer (freistehend) und den - für Tyrala - eingewechselten Tugay Uzan (Fernschuss) nochmal gefährlich. Spätestens nach der Gelb-Roten-Karte für Königs war das Ding dann durch.

Wenn man sich die Ergebnisse und die Tabelle nach diesem Spieltag ansieht, dann weiß man, dass es weiterhin extrem eng bleibt. Wir müssten uns einfach mal mit einem Sieg am nächsten Wochenende (Sonnabend gegen Osnabrück) ein wenig von der Linie absetzen.

Spielbericht im Video