VfR Aalen - FC Rot-Weiß Erfurt 2:2

Unsere Jungs haben heute einen Punkt aus Aalen mitgebracht. Die Tore erzielten Sebastian Tyrala per Kopf und Tugay Uzan nach einem Missverständnis in der Aalener Hintermannschaft. In der 23. Minute erzielte Sebastian Tyrala nach einer Flanke von Marc Höcher das 1:0 für unsere Farben - per Kopf wohlgemerkt. Aalen glich in der 41. Minute durch Matthias Morys aus - Eric Domaschke konnte den Kopfball noch halten, aber Morys stand dann völlig frei und verwertete den Abpraller eiskalt.

 

Die Hälfte zwei konnte schlechter eigentlich nicht anfangen - in der 47. Minute spielte Christoph Menz freistehend einen Katasrophenpass auf Dominick Drexler, der allein auf Domaschke zulief und traf. Jetzt wurden unsere Jungs richtig druckvoll. Tugay Uzan traf mit seinem Fernschuss nur den Pfosten. Doch in der der 55. hatte er dann das Glück des Tüchtigen. Bei einem Rückpass von Aalens Neumann auf seinen Torhüter Bernhardt übersah Neumann den bereits herausgelaufenen Torhüter und beide rasselten zusammen. Uzan „bedankte“ sich artig und schob den Ball ins leere Tor. Eine Aktion nach dem Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher.“ Weiter ging es in Richtung Aalener Tor. Eine tolle Kombination mündete in einem Schuss von Sebastian Tyrala, welcher leider zur Ecke abgefälscht wurde. Aber das sah, wie schon beim 0:1, wirklich nach Fußball aus.

Danach setzte Aalen alles auf eine Karte und kam noch zu zwei guten Möglichkeiten. Aber aus dem Spiel heraus hat die Mannschaft nicht viel zugelassen, lediglich bei Standards war Aalen gefährlich. Ein Kopfball (knapp vorbei) und ein Schuss an den Außenpfosten - mehr kam vom Tabellenfünften dann nicht mehr. Aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebniss, gerade wenn man bedenkt, dass Aalen zu Hause bisher in 7 Spielen erst zwei Tore kassiert hat und ungeschlagen ist. In der Tabelle stehen wir nun auf Platz 13. In zwei Wochen ist dann der arg gebeutelte FC Hansa Rostock (19.) bei uns zu Gast, aus meiner Sicht wieder ein Spiel, in dem wir unbedingt drei Punkte einfahren müssen, um uns mal etwas von unten abzusetzen. Nächste Woche steht aber erstmal das Thüringenpokal-Achtelfinale bei der SG Glücksbrunn Schweina an.